Eine gewaltsame Explosion ereignete sich am Dienstagabend in Monaco und löste eine Jagd auf den mutmaßlichen Täter aus. Der Vorfall ereignete sich im Herzen des Fürstentums, das als Steueroase für Milliardäre und ihre luxuriöse Lebensweise bekannt ist. Laut Berichten wurden bei der Explosion mehrere Personen verletzt, von denen zwei in kritischem Zustand sind.
Der Angriff richtete sich angeblich gegen Vadim Hermolaev, einen prominenten ukrainischen Geschäftsmann mit Sitz in Dnipro, der zuvor die Ukraine verlassen und auf seine ukrainische Staatsbürgerschaft verzichtet hatte. Er erhielt die zyprische Staatsangehörigkeit und wurde im Dezember 2023 unter ukrainische Sanktionen gestellt. Französische und ukrainische Medien behaupteten, dass Hermolaev das beabsichtigte Ziel des Angriffs gewesen sein könnte.
Nach Angaben des Staatsministers von Monaco, Christophe Mirman, ist dies der erste derartige Vorfall in der Geschichte des Fürstentums, der seine Besorgnis über den beispiellosen Charakter des Ereignisses zum Ausdruck brachte.
Die Explosion ereignete sich kurz vor 21:00 Uhr Ortszeit am Montag im Zentrum von Monaco. Auf Überwachungskameraaufnahmen wird berichtet, dass ein Mann kurz vor der Explosion eine Tasche in der Nähe des Eingangs eines Wohnhauses platziert.
Prinz Albert von Monaco verurteilte den Angriff als "bösen Akt" und betonte die Schwere der Situation. Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit in einer Region aufgeworfen, die typischerweise mit Reichtum und Exklusivität in Verbindung gebracht wird. Die Nähe des Angriffs zu hochkarätigen Gebieten deutet darauf hin, dass der Täter möglicherweise Zugang zu sensiblen Informationen oder Insiderwissen über das Gebiet hatte.
Die Behörden arbeiten fleißig daran, den Verdächtigen zu identifizieren und das volle Ausmaß des durch die Explosion verursachten Schadens zu bestimmen. Die Ermittlungen laufen weiter, wobei die Beamten die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen lokalen und internationalen Behörden betonen.
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