Angestellte des bulgarischen Außenministeriums (MВнР) protestierten vor dem Ministeriumsgebäude wegen Bedenken über unzureichende Löhne und Arbeitsbedingungen. Sie kritisierten den vorgeschlagenen Haushalt 2026, der ihrer Meinung nach ihre Gehälter im Vergleich zu anderen staatlichen Institutionen negativ beeinflussen würde. Nach Angaben von Dobrein Stanev, einem diplomatischen Beamten der zweiten Klasse und Leiter der Gewerkschaft der Mitarbeiter des Auswärtigen Dienstes, sind ihre Löhne 20 bis 30% niedriger als die anderer Beamten. Die Arbeitnehmer fordern Gehaltsgleichstellung, aktualisierte Zulagen für Auslandsvertretungen und Krankenversicherung für im Ausland stationierte Diplomaten. Das Ministerium erkennt diese Bedenken an, betont jedoch die Notwendigkeit, ein erhebliches Defizit und laufende Verfahren der Europäischen Kommission anzugehen, und erklärt, dass es nach Lösungen sucht, die das Personal nicht weiter benachteiligen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Forderungen der Mitarbeiter als auch die Antwort des Ministeriums, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.






