Ein ehemaliger olympischer Ruder wurde von einer Bundesgroßjury in Washington D.C. angeklagt, angeblich Schäden am Reflecting Pool am Lincoln Memorial verursacht zu haben. Die Anklage beinhaltet die Zerstörung von öffentlichem Eigentum im Wert von über 1.000 Dollar, was bei Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren führen könnte. Laut Anklage hat David Hern absichtlich etwa zwei Quadratfuß des Oberflächenmaterials des Pools beschädigt. Der Fall hat aufgrund der Reaktion der Trump-Administration auf Schäden, die kurz nach der kostspieligen Renovierung des Pools beobachtet wurden, politische Bedeutung erlangt. Die Bundesstaatsanwältin Jane Pirro erklärte, dass die Entscheidung ausschließlich auf verfügbaren Beweisen beruht und jegliche Verbindung zu Präsident Trumps Forderungen nach harten Strafen gegen Vandalen leugnet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Ansprüche der Staatsanwaltschaft als auch die Gegenargumente der Verteidigung, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.




