Der ehemalige südafrikanische Polizeiminister Bheki Cele bezeugte vor der Khampempe-Kommission, dass der Staat die Rechtskosten für ehemalige Sicherheitsbeamte aus der Apartheid-Ära, die wegen Menschenrechtsverletzungen strafrechtlich verfolgt werden, nicht hätte decken sollen. Er argumentierte, dass die Bezahlung ihrer Rechtsverteidigung ungerecht sei, insbesondere da diese Personen für Folter, Entführungen und Morde während der Apartheid verantwortlich seien, die die UNO als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einstufte. Cele äußerte persönliche Angst über dieses Problem und zitierte seine Erfahrung als Anti-Apartheid-Aktivist, der Kameraden durch staatliche Gewalt verloren hatte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem durch die Linse der historischen Gerechtigkeit und der moralischen Verantwortung und betont die ethischen Auswirkungen der staatlichen Finanzierung für ehemalige Täter der Apartheid-Ära.



