Der Ausschuss der Vereinten Nationen zur Beseitigung der Rassendiskriminierung (CERD) äußerte "ernsthafte Besorgnis" über Indiens Umgang mit Fragen der Rassendiskriminierung und verwies auf Berichte über Gewalt gegen Minderheiten, Dalits und Nichtbürger durch Strafverfolgungsbehörden. Der Ausschuss hob Indiens Versagen hervor, aktuelle Informationen über Untersuchungen und Sanktionen im Zusammenhang mit solchen Vorfällen bereitzustellen. Er kritisierte die Haltung der Regierung, dass Kastendiskriminierung nicht unter die Konvention fällt, während er bemerkte, dass CERD Diskriminierung aufgrund des erblichen Status zulässt. Zu den Bedenken gehörten auch manuelles Scavenging, Hassrede gegen Rohingya-Muslime, Bestimmungen des Citizenship Amendment Act, Wahlurl-Revisionen und Einschränkungen für zivilgesellschaftliche Organisationen. Der Bericht wies auf systematische Probleme wie fehlende aufgeschlüsselte Daten, verzögerte Volkszählungsupdates und die speziellen Maßnahmen auf der Grundlage veralteter Volkszählungsdaten Daten hin.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Ergebnisse des CERD als kritisch gegenüber Indiens Innenpolitik und hebt systemische Fehler und Menschenrechtsbedenken hervor.





