SpaceX hat begonnen, vorläufige Anmeldungen für Benutzer in Bosnien und Herzegowina (BiH) für seinen Starlink-Satelliten-Internet-Dienst zu akzeptieren, obwohl der operative Start noch von den lokalen Behörden genehmigt wird.
Die drei Nationen, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro, sind derzeit in Grau auf der Karte der verfügbaren Dienste von SpaceX gekennzeichnet, was darauf hindeutet, dass sie in diesem Jahr zugänglich werden.
Benutzer, die ihre Registrierung einreichen, müssen auf eine Benachrichtigung warten, wann die Serviceoption und die notwendige Ausrüstung zur Bestellung verfügbar sein werden. Sie haben das Recht, die Reservierung innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Ausrüstung zu stornieren. Nach der verfügbaren Beschreibung kostet das Basispaket mit einer Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde für interessierte Benutzer in Bosnien und Herzegowina 55 US-Dollar, während Hochgeschwindigkeitspakete jeweils 85 US-Dollar und 135 US-Dollar kosten.
Die Expansion von SpaceX in diese Regionen folgt ähnlichen Bemühungen in anderen Teilen Europas und darüber hinaus, wo das Unternehmen bereits Dienstleistungen in mehreren Ländern eingeführt hat. Der Prozess der Erlangung der behördlichen Genehmigung in Bosnien und Herzegowina beinhaltet mehrere Schritte, einschließlich Bewertungen durch RAK und potenzielle Konsultationen mit anderen relevanten Regierungsbehörden. Das Ministerium für Verkehr und Kommunikation in Bosnien und Herzegowina bestätigte, dass RAK die Lizenzanfrage bearbeitet und zusätzliche Dokumentation von SpaceX angefordert hat. Der Zeitplan für die endgültige Genehmigung bleibt unklar, aber die Aufnahme von Bosnien und Herzegowina in das Starlink-Netzwerk stellt einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung der globalen Konnektivität dar.
Neben Bosnien und Herzegowina befinden sich Serbien und Montenegro in einer ähnlichen Position und warten auf eine offizielle Bestätigung ihrer Berechtigung für Starlink-Dienste. Diese Länder wurden zuvor wahrscheinlich aufgrund regulatorischer Hürden oder geopolitischer Erwägungen aus dem Programm ausgeschlossen. Da SpaceX seine Reichweite weiter ausbaut, könnte sich die Situation in diesen Balkanstaaten ändern, je nachdem, wie schnell die lokalen Regierungen die notwendigen Genehmigungen genehmigen.
Der Dienst erfordert jedoch spezifische Hardware, wie eine Satellitenschüssel und ein Modem, die bestellt werden müssen, sobald die Verfügbarkeit bekannt gegeben wird. Benutzer, die sich für den Dienst entscheiden, würden auch mit laufenden Abonnementkosten konfrontiert, wobei der Basisplan ab 55 US-Dollar pro Monat beginnt. Regulierungsbehörden in Bosnien und Herzegowina haben vorsichtiges Optimismus über die potenziellen Vorteile von Starlink geäußert und die Bedeutung der Einhaltung nationaler Gesetze und des Schutzes der Verbraucherinteressen betont.
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