Der Artikel berichtet über eine Parlamentssitzung in Serbien, bei der Oppositionsgesetzgeber es versäumten, ein Misstrauensvotum gegen Premierminister Đuro Macut zu verabschieden. Von 176 Abgeordneten stimmten 40 für den Antrag, während 135 dagegen waren. Die Opposition kritisierte die Regierung wegen des Widerrufs des Kulturerbe-Status des ehemaligen Generalstabskomplexes in Belgrad, der während des NATO-Bombardements im Jahr 1999 beschädigt wurde, und wegen Gerichtsverfahrens gegen Kulturminister Nikola Selaković. Die Opposition argumentierte, dass der Schritt darauf abzielte, den Abriss des Geländes zu ermöglichen, das von Jared Kushner's Firma für einen Hotelkomplex geplant, aber aufgrund des öffentlichen Widerstands aufgegeben wurde. Die regierende serbische fortschrittliche Partei (SNS), angeführt von Präsident Aleksandar Vučić, hält eine Mehrheit im Parlament, was den Misstrauensvotum unwahrscheinlich macht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten der politischen Debatte - Kritik der Opposition gegen die Verteidigung der Regierung -, bevorzugt jedoch keine der Seiten.






