Die serbische Regierung hat Präsident Aleksandar Vučić vorgeschlagen, das Parlament aufzulösen und vorgezogene Parlamentswahlen einzuschreiben, wodurch eine 72-Stunden-Frist eingeleitet wird, in der Vučić entscheiden muss, ob er den Vorschlag annimmt. Dieser Schritt erfolgt angesichts der anhaltenden Proteste regierungsfeindlicher Gruppen, die nach dem Tod eines Studenten in einem Bahnhof-Vorfall im November 2024 seit über einem Jahr vorgezogene Wahlen fordern. Premierminister Đuro Macut betonte, dass die Regierung solche Forderungen nicht ignorieren kann und erklärte, dass die Durchführung neuer Wahlen die demokratischste Lösung wäre, um gesellschaftliche Spannungen zu reduzieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl den Vorschlag der Regierung als auch die Forderungen der Opposition, ohne offen eine Seite zu begünstigen.





