Ein 33-jähriger serbischer Staatsbürger wurde in Kroatien wegen unbefugten Zugriffs auf die Informationssysteme mehrerer staatlicher Institutionen und Unternehmen festgenommen. Kroatische Ermittler untersuchen, ob diese Person mit Unterstützung eines anderen Landes gehandelt hat und insbesondere mögliche Verbindungen zur Sicherheitsnachrichtenagentur Serbiens (BIA) untersucht. Der Fall hat Bedenken hinsichtlich staatlich geförderter Cyberangriffe geweckt, wobei Experten feststellen, dass er, wenn er nachgewiesen wird, das erste Mal sein würde, dass Kroatien von einem solchen Angriff betroffen ist. Die Ermittler schließen auch Verbindungen zur serbischen Hackergruppe INF aus, die zuvor kroatische Ministerial-Websites gehackt hat. Cybersicherheitsexperten betonen, dass es schwierig ist, die Beteiligung des Staates an Hacking-Aktivitäten zu beweisen, was eine umfangreiche Beweissammlung und Analyse erfordert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung der Untersuchung möglicher staatlich geförderter Cyberaktivitäten dar, wobei sowohl offizielle Quellen als auch Gutachten von Experten zitiert werden, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.






