Die Europäische Kommission schlug die Wiederaufnahme der Gespräche mit Serbien vor, die seit Dezember 2021 eingefroren waren, aber acht Mitgliedstaaten lehnten dies ab, indem sie unzureichende Fortschritte in Bezug auf die Rechtsstaatlichkeit und die Anpassung an die Sanktionen gegen Russland anführten. In der Zwischenzeit argumentieren Frankreich, Spanien und die Gruppe "Freunde des Westbalkans", dass Serbien genügend Reformen vorgenommen hat, um die Gespräche fortzusetzen. Die meisten Mitglieder, mit Ausnahme von Kroatien, glauben, dass geopolitische Umstände zu unterschiedlichen Kriterien für Serbien und die Ukraine führen, was die Befürchtung weckt, dass die Eröffnung neuer Kapitel für die Ukraine und die Moldau von den Fortschritten mit Serbien abhängen könnte. Ein europäischer Diplomat stellte fest, dass der Fortschritt auf der einen Seite Druck auf die anderen Nachbarländer wie Albanien und Montenegro ausübt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Sichtweise, indem er die Perspektiven beider Seiten einbezieht - derer, die sich für die Aufnahme Serbiens einsetzen, und derer, die der Ukraine Priorität einräumen.




