Schmachvolle Ehrerbietung an den Kriegsverbrecher Ratko Mladić im Belgrader Derby (VIDEO)
Während eines großen Belgrader Derby-Fußballspiels zwischen Crvena Zvezda und Partizan zeigten Crvena Zvezda-Fans ein Banner mit dem Bild von Ratsko Mladić, einem vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien verurteilten Kriegsverbrecher. Das Banner enthielt den Satz "Smer Potočari", der auf das Dorf Potočari in der Nähe von Srebrenica verwies, wo sich ein Gedenkkomplex und ein Massengrab für Völkermordopfer befinden. Die Anzeige erfolgte kurz nachdem die UEFA Crvena Zvezda für ein ähnliches Verhalten während eines europäischen Spiels gegen Viktoria Plzeň bestraft hatte, bei dem die Fans auch Mladić verherrlicht hatten. Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für Mladić, der wegen seiner Rolle bei der Belagerung von Sarajevo und dem Völkermord in Srebrenica zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.
Ratko Mladić, ein ehemaliger Kommandeur der Armee der Republika Srpska, der wegen Kriegsverbrechen einschließlich des Völkermords in Srebrenica zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, wurde am Montag auf dem Topčider Friedhof in Belgrad beerdigt.
Tausende Menschen versammelten sich am frühen Morgen vor der Sankt-Lukas-Kirche im Stadtteil Košutnjak, um ihren Respekt zu erweisen.
Nach dem Gottesdienst in der Kirche machte sich ein langer Trauerzug zum Topčider Friedhof, wo Mladić neben seiner Tochter Ana zur Ruhe gebracht wurde. Mitglieder seiner Familie, Soldaten, Vertreter von Veteranenverbänden und Mitglieder des Motorradvereins "Noćni vukovi" begleiteten den Sarg. Auf dem Friedhof wurde ein feierlicher Gruß gehalten und Soldaten legten ein symbolisches Offiziersschwert auf das Grab.
Er lobte die Rolle seines Vaters während des Krieges und kritisierte die internationale Gemeinschaft und das Gericht in Den Haag. Er behauptete, sein Vater habe die Nation gerettet und beschuldigte westliche Länder, seine Familie unter Druck zu setzen und Anklagen gegen ihn zu fabrizieren. Er erklärte, dass sein Vater mehrfach ins Visier genommen worden sei, darunter Versuche, ihn zu bestechen und seine Tochter zu töten, aber letztendlich unter den Menschen respektiert blieb. Die Beerdigung erregte gemischte Reaktionen. Während einige sie als feierliche Hommage an eine nationale Persönlichkeit betrachteten, verurteilten andere sie als einen Akt der Verherrlichung eines Kriegsverbrechers.
Die Mütter von Srebrenica-Organisation kritisierte die Gedenkfeier stark und nannte sie eine Wiederbelebung der Tschetnik-Ideologie und drängte Institutionen in Bosnien und Herzegowina und die internationale Gemeinschaft, auf eine solche Verherrlichung von Kriegsverbrechern zu reagieren und zu sanktionieren. Sie betonten, dass die Botschaft "Richtung an Potočari", die sich auf Mladićs Befehle vor dem Genozid von Srebrenica bezog, nicht nur ein Gesang, sondern ein Aufruf zum Hass und Genozid war.
Die Kirche wurde mit serbischen Fahnen geschmückt, und der Klerus rief Gläubige und Freiwillige auf, die Veranstaltung aufgrund der großen Anzahl der Teilnehmer zu organisieren. Die Beerdigung wurde live von staatlichem Fernsehen übertragen, und die Route von der Kirche zum Friedhof wurde von der Polizei bewacht.
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa äußerte sich besorgt über die Übertragung der Beerdigungseremonie auf RTVS und stellte fest, dass ihr der angemessene redaktionelle Kontext fehlte und keine gerichtlichen Feststellungen erwähnt wurden.
Zu den Primärquellen (1)
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Die Beerdigung von Ratko Mladić, einem verurteilten Kriegsverbrecher, fand unter hohen Sicherheitsmaßnahmen auf dem Topčider Friedhof in Belgrad statt. Die Zeremonie beinhaltete einen Gottesdienst unter der Leitung des Patriarchen der serbischen Orthodoxen Kirche, Porfirije, der Themen der menschlichen Sterblichkeit und des göttlichen Urteils betonte. Tausende von Bürgern aus Serbien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro versammelten sich, was zu Verkehrsstörungen führte und polizeilichen Eingriff erforderte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung des Begräbnisverfahrens, einschließlich der formalen Aspekte des Ereignisses und der umstrittenen Rede von Mladićs Sohn.
Warum Faktentreue (85): The article accurately reports the burial of Ratko Mladić, including his death date, location, and the religious ceremony led by Patriarch Porfirije. It mentions the large crowd and security measures, aligning with the primary source document. However, it uses emotionally charged terms like 'suborci
Warum Objektivität (55): The tone is highly emotional and biased, using phrases like 'skandalozan govor' and focusing on the controversy around the burial. The article frames the event as controversial and highlights reactions from different parts of Serbia and the region, showing a clear political angle.
Während eines großen Belgrader Derby-Fußballspiels zwischen Crvena Zvezda und Partizan zeigten Crvena Zvezda-Fans ein Banner mit dem Bild von Ratsko Mladić, einem vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien verurteilten Kriegsverbrecher. Das Banner enthielt den Satz "Smer Potočari", der auf das Dorf Potočari in der Nähe von Srebrenica verwies, wo sich ein Gedenkkomplex und ein Massengrab für Völkermordopfer befinden. Die Anzeige erfolgte kurz nachdem die UEFA Crvena Zvezda für ein ähnliches Verhalten während eines europäischen Spiels gegen Viktoria Plzeň bestraft hatte, bei dem die Fans auch Mladić verherrlicht hatten. Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für Mladić, der wegen seiner Rolle bei der Belagerung von Sarajevo und dem Völkermord in Srebrenica zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Darstellung des Bildes eines Kriegsverbrechers bei einer Sportveranstaltung als umstrittene Tat und betont die historischen Gräueltaten, die mit Mladić verbunden sind, und die internationalen rechtlichen Konsequenzen seiner Handlungen.
Warum Faktentreue (85): The article reports on events at a Belgrade derby where fans displayed an image of war criminal Ratko Mladić. It mentions the UEFA sanction against Red Star due to fan behavior, and provides basic background on Mladić’s convictions at the ICTY. While these facts are generally accurate, the article d
Warum Objektivität (45): The tone is highly emotive and biased, using loaded terms like 'sramotni' (shameful) and 'zločinca' (criminal). The article frames Mladić as a controversial figure and criticizes the Serbian Orthodox Church’s stance, showing clear political bias. Emotional language and lack of neutrality significant
Ratko Mladić, der als "Schlächter des Balkans" bekannt ist, wurde in Belgrad beigesetzt, nachdem er neben seiner Tochter Ana begraben worden war, die 1994 nach den ethnischen Säuberungen ihres Vaters Selbstmord beging. Tausende nahmen an der Beerdigung in der Lukaskirche teil, wo der serbische Patriarch Porfirije religiöse Zeremonien abhielt. Trotz der internationalen Verurteilung für seine Rolle im Genozid von Srebrenica bleibt Mladić für viele Serben, insbesondere in der Republika Srpska, ein Nationalheld.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel stellt Mladić trotz seiner Verurteilung für Kriegsverbrechen als Nationalheld dar und betont die Ehrfurcht, die er unter Teilen der serbischen Bevölkerung empfängt.
Warum Faktentreue (80): The article provides accurate information about Mladić’s death, the funeral arrangements, and the absence of President Vučić. It references the primary source document regarding the burial at Topčider and the involvement of Patriarch Porfirije. However, it includes some speculative elements such as
Warum Objektivität (50): The article has a strong nationalist tone, referring to Mladić as 'macellaio dei Balcani' and highlighting Serbian pride. It also criticizes the international community, suggesting a biased perspective towards Serbia and against the international judiciary.
In dem Artikel wird die Kontroverse um den Patriarchen Porfirije (Perić) der serbisch-orthodoxen Kirche diskutiert, der ein Gebet für Rato Mladić, einen Kriegsverbrecher, der für zahlreiche Gräueltaten während des Bosnienkriegs verantwortlich war, leitete. Der Artikel fragt, warum dieser Akt viele schockierte, was darauf hindeutet, dass er angesichts der umstrittenen Wahl von Porfirije im Jahr 2021 erwartet wurde, die angeblich von dem serbischen Präsidenten Aleksander Vučić und den Geheimdienste beeinflusst wurde.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel kritisiert die serbisch-orthodoxe Kirche und den Patriarchen Porfirije für ihre Haltung zu Rato Mladić und die Leugnung des Genozids von Srebrenica.
Warum Faktentreue (60): This article contains numerous unverified claims, including allegations of secret intelligence operations influencing the election of Patriarch Porfirije and references to 'Sky messages' from 2021. These claims lack credible sourcing and appear speculative. The article also makes broad accusations w
Warum Objektivität (30): The article is extremely one-sided and emotionally charged, presenting a narrative that strongly criticizes the Serbian Orthodox Church and supports Mladić. It uses inflammatory language and appears to promote a particular political agenda, making it highly subjective and lacking in balance.
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