Eine neue Studie zeigt, dass Pottwale ihre vertikale Ruheposition knapp unter der Meeresoberfläche beibehalten, indem sie Gasblasen freisetzen, um die Auftriebsfähigkeit zu regulieren. Forscher der Universität St. Andrews und der Université de Neuchâtel fanden heraus, dass Pottwale, die aufgrund von Spermaceti-Öl in ihren Köpfen von Natur aus positiv auftriebsfähig sind, diese Technik verwenden, um während der Ruhe unter Wasser zu bleiben. Durch die Freisetzung von Blasen wirken sie der Ausdehnung von Gas in ihren Lungen bei langsamen Aufstiegen entgegen und erreichen eine neutrale Auftriebsfähigkeit. Die Daten wurden mit Hilfe von Saugbecher-Tags gesammelt, die an Pottwalen vor der norwegischen Küste befestigt sind und sowohl Ton als auch Bewegung aufzeichnen. Simulationen basierend auf Gewebe- und Gasdichte und -volumina bestätigten die Wirksamkeit dieser Methode. Die Studie hebt die einzigartigen physiologischen Anpassungen von Pottwalen hervor und deutet auf mögliche Verbindungen zum Gasaustausch.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen, konzentriert sich auf biologische Mechanismen und Forschungsmethoden, ohne Hinweise auf politische Voreingenommenheit oder Befürwortung.





