Eine außergewöhnliche Rettungsmission fand in der Antarktis während des harten Winters statt, wo die Temperaturen bis zu minus 43 Grad Celsius erreichten. Ein australisches Spezialteam evakuierte erfolgreich einen US-Forscher nach einem medizinischen Notfall mit einem Airbus A319, der von Skytraders betrieben wurde. Das Flugzeug fuhr von Hobart, Tasmanien, ab und flog unter schwierigen Bedingungen zur US-Forschungsstation McMurdo und landete in völliger Dunkelheit. Nach der Abholung des Patienten fuhr das Flugzeug weiter nach Christchurch, Neuseeland, wo der Wissenschaftler in schwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Rettungsflüge während des antarktischen Winters sind aufgrund extremer Wetterbedingungen selten, und solche Operationen erfordern ein sehr kurzes günstiges Wetterfenster.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über eine Rettungsaktion, an der internationale Kooperation zwischen Australien und den Vereinigten Staaten an einem abgelegenen Ort beteiligt war.


