Ein spanisches Gericht hat Premierminister Pedro Sánchez' Bruder, David Sánchez, wegen angeblichem Erhalt eines öffentlichen Arbeitsplatzes durch unfaire Verteilung verurteilt, was die Spannungen zwischen Regierung und Justiz verstärkte. Das Gericht entschied, dass die Position des Koordinators der Musikkonservatorien in Badajoz David Sánchez im Jahr 2017 unrechtmäßig zugewiesen wurde, unter Berufung auf unethische Praktiken. Dies folgt auf Vorwürfe der rechtsextremen Gruppe Manos Limpias, die behauptete, die Rolle sei speziell für ihn geschaffen worden. Obwohl Sánchez die Behauptungen leugnete und argumentierte, dass die Ernennung vor seiner Amtsübernahme stattgefunden habe, urteilte das Gericht David Sánchez aufgrund von Indizien für schuldig und verbot ihm für Jahre ein öffentliches Amt. Kritiker, darunter neun Verkehrsminister Óscar Puente, bezeichneten die Verurteilung als Teil einer breiteren Anstrengung, die Regierung zu destabilisieren, während die Entscheidung die Beziehungen zwischen der Justiz und der Exekutive weiter angespannt hat.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Entscheidung des Gerichts als eine politisch motivierte "Hexenjagd", die darauf abzielt, die Regierung zu untergraben, indem er Sprache wie "Rechtskrieg", "Eine Regierung zu Fall zu bringen" und "die Nähte unserer wichtigsten Institutionen zu dehnen" verwendet.




