Hunderte von Migranten haben in den letzten Tagen versucht, über das Mittelmeer von Marokko in die spanische Enklave Ceuta zu schwimmen, um den hohen Zaun zu umgehen, der das Gebiet von Marokko trennt. Die lokale Regierung hat berichtet, dass über 1500 Migranten versucht haben, Ceuta zu erreichen, indem sie schwammen, wobei viele von Küstenwachen und dem Roten Kreuz gerettet wurden, darunter Minderjährige. Die Aufnahmezentren in Ceuta sind stark überfüllt, wobei einige Einrichtungen Berichten zufolge ihre Kapazität um mehr als 2000 Prozent überschreiten. Der Bürgermeister von Ceuta hat einen Ausnahmezustand und die sofortige Abschiebung von Neuankömmlingen gefordert, aber ein Urteil des Obersten Gerichtshofs Spaniens verhindert direkte Abschiebungen von denen, die Ceuta durch Schwimmen erreicht haben, mit der Begründung, dass sie die spanische Grenzinfrastruktur nicht gewaltsam verletzt haben. Viele der Migranten sind marokkanische Staatsbürger, wobei einige von Algerien über Marokko nach Europa zu gelangen versuchten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Migrationsbemühungen, die Herausforderungen, mit denen Migranten konfrontiert sind, und die rechtlichen Einschränkungen bei der Abschiebung.



