Einwanderungsbeamte in Spanien haben gewarnt, dass aufgrund eines neuen Regularisierungsprogramms, das von der Regierung von Premierminister Pedro Sánchez eingeleitet wurde, bis zu drei Millionen Migranten und ihre Familien innerhalb des nächsten Jahres in das Land einreisen könnten. Das Programm erlaubt es Einwanderern ohne Papiere, die seit dem 1. Januar 2026 in Spanien gelebt haben, ihren Status zu legalisieren, unter der Bedingung, dass sie bestimmte Kriterien wie einen sauberen Vorstrafenregister und einen Wohnsitznachweis erfüllen. Beamte äußern die Besorgnis, dass die Erlaubung der Familienzusammenführung die Zahl der Antragsteller erheblich erhöhen wird, wobei Schätzungen darauf hindeuten, dass für jeden legalisierten Migrant mindestens drei weitere Personen die Einreise suchen könnten. Kritiker argumentieren, dass die Entscheidung der Regierung, die Verantwortung für die Überprüfung von der Nationalpolizei auf das Migrationsministerium zu übertragen, die Dokumentenprüfungsprozesse geschwächt hat, was möglicherweise betrügerische Aktivitäten ermöglicht.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Migrationspolitik als umstritten und riskant und betont die Kritik an der sozialistischen Regierung und die Bedenken der Beamten hinsichtlich Betrug und Sicherheit.


