Die schweizerische Invaliditätsversicherung (IV) steht vor einem wachsenden finanziellen Defizit, das bis 2030 voraussichtlich rund 800 Millionen Franken erreichen wird, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dies ist in erster Linie auf die zunehmende Zahl neuer Invaliditätsrenten zurückzuführen, insbesondere für psychische Probleme, die alle Altersgruppen betreffen, insbesondere jedoch diejenigen im Alter von 18-24 und 60-64 Jahren. Im Jahr 2025 hat die IV 25.200 neue Renten vergeben, gegenüber schätzungsweise 23.000 im Vorjahr. Das Bundesamt für soziale Sicherheit (BSV) warnt vor einer "kritischen finanziellen Situation" und stellt fest, dass die Vermögenswerte der IV bis 2031 vollständig erschöpft sein könnten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Sachdaten und Prognosen über die finanzielle Lage des IV und des AHV unter Berufung auf das Bundesamt für soziale Sicherheit (BSV).


