Südkorea verabschiedete am 7. Juli ein neues Gesetz, das es den Gerichten erlaubt, Nachrichtenorganisationen und Social-Media-Influencern, die der Verbreitung falscher oder manipulierter Informationen beschuldigt werden, hohe Geldstrafen und Schadensersatz zu verhängen. Das Gesetz erlaubt Schäden bis zu fünfmal so hoch wie die nachgewiesenen Verluste und Geldstrafen von bis zu 1 Milliarde Won (656.000 US-Dollar) für wiederholte Verstöße. Journalistengruppen und Befürworter der bürgerlichen Freiheiten haben Bedenken geäußert, dass der vage Wortlaut des Gesetzes keine klaren Definitionen und Garantien bietet, was möglicherweise kritische Berichterstattung unterdrückt und zu Selbstzensur führt. Sie warnen, dass das Gesetz die demokratischen Normen untergraben könnte, indem es die Kontrolle mächtiger Einheiten abschreckt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Gesetz als eine notwendige Maßnahme zur Bekämpfung von "Fake News" und zum Schutz der Demokratie, die mit der Haltung der liberalen Demokratischen Partei übereinstimmt.





