Eine Expertin von DNA Economics, Shirley Robinson, argumentiert, dass Südafrikas Wasserkrise in erster Linie auf schwache kommunale Governance, schlechtes Finanzmanagement und die Unfähigkeit der lokalen Behörden zurückzuführen ist, Einnahmen zu generieren, anstatt auf einen Mangel an Infrastruktur. Während eines Webinars, das vom South African Institute of International Affairs und anderen Partnern organisiert wurde, betonte Robinson, dass das Kernproblem in der Fähigkeit der Gemeinden liegt, langfristige Infrastrukturinvestitionen aufrechtzuerhalten. Sie stellte fest, dass die nationale Regierung strategische Wasserinfrastruktur wie Staudämme verwaltet, während die Gemeinden für die direkte Bereitstellung von Wasser- und Sanitärdiensten für die Bewohner verantwortlich sind. Robinson betonte, dass finanzielle Herausforderungen aus systemischen Fehlern bei der Planung, Budgetierung, Erzielung von Einnahmen, Beschaffung und Governance stammen, anstatt einfach aus einem Mangel an verfügbarem Kapital.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine Analyse der südafrikanischen Wasserkrise aus einer wirtschaftlichen und institutionellen Perspektive und konzentriert sich auf die Regierungsführung und die Finanzsysteme und nicht auf parteiische Politik.



