Ein Drohnenangriff der sudanesischen Armee im westlichen Darfur tötete 35 Menschen und verletzte andere, so eine Menschenrechtsgruppe. Der Angriff zielte auf ein traditionelles Gericht in Garra al-Zawaya, wo sich Zivilisten für Anhörungen versammelt hatten. Das Dorf wird von den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) kontrolliert, die seit 2023 in einen gewaltsamen Konflikt mit der Armee verwickelt sind. Ein Zeuge beschrieb die Gerichtssitzung als unter einem Baum mit anwesenden Führern der lokalen Gemeinde. Die RSF verurteilte den Angriff als "schreckliches Verbrechen" und behauptete 37 Tote und 50 Verletzte. Der Angriff ereignete sich inmitten des andauernden Drohnenkriegs zwischen der Armee und den RSF, wobei die UNO in den ersten fünf Monaten des Jahres über 1.000 Zivilisten durch solche Angriffe tötete.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Informationen aus mehreren Perspektiven, einschließlich Aussagen der sudanesischen Armee, der RSF und internationaler Organisationen wie der UNO.





