Sony weigerte sich, trotz zunehmender Unzufriedenheit der Spieler und des organisierten Widerstands, von seinem Plan, die Produktion physischer Discs für PlayStation-Spiele zu beenden, zurückzutreten. Das Unternehmen bekräftigte sein Engagement, bis Anfang 2028 vollständig auf den digitalen Vertrieb umzusteigen, ohne Anzeichen dafür, dass es während seines Q1-Gewinnberichts für das Geschäftsjahr 2026 den Kurs umkehren würde.
Der Übergang wurde ursprünglich im Juli 2025 angekündigt und setzte eine Frist von Januar 2028 für die Einstellung der Disc-Herstellung für neue PlayStation-Titel. Zukünftige Spiele werden ausschließlich über den PlayStation Store und an Einzelhandelsstandorten verfügbar sein, obwohl die genaue Verpackung für diese digitalen Versionen noch nicht festgelegt ist.
Die Reaktion der Spieler gegen die Entscheidung hat sich rasch verschärft, und Kritiker argumentieren, dass das Entfernen von physischen Medien die Eigentumsrechte untergräbt und die Fähigkeit zum Weiterverkauf oder Teilen von Spielen einschränkt. Eine Online-Petition mit dem Titel "Don't Kill the Disc", die vom unabhängigen Einzelhändler PNP Games initiiert wurde, hat über 330.000 Unterschriften gesammelt.
Die Kampagne wurde von dem Konto DoesItPlay organisiert und fordert PlayStation-Nutzer auf, sich während des Zeitraums nicht auf den Plattformen von Sony einzuloggen, Spiele zu spielen oder Einkäufe zu tätigen. Die Teilnehmer betrachten die Aktion als einen wirtschaftlichen Protest, der darauf abzielt, Sony zu zwingen, seine Haltung zu überdenken, anstatt bestimmte Entwickler oder Spiele anzugreifen. Während des Ergebnisgesprächs erkannte Frau Tao die emotionale Verbindung an, die viele Spieler gegenüber physischen Medien empfinden, und stellte fest, dass das Unternehmen aktiv Wege erforscht, um das Engagement aufrechtzuerhalten, während es zu einem digitalen Modell übergeht.
Sie hob auch hervor, dass PlayStation-Hardware aufgrund ihrer Erschwinglichkeit wettbewerbsfähig mit PCs bleiben wird, was darauf hindeutet, dass das Fehlen physischer Medien die Marktdynamik nicht wesentlich verändern würde.
Sony arbeitet weiterhin mit regionalen Partnern zusammen, um eine reibungslose Implementierung zu gewährleisten, und betont die Zusammenarbeit gegenüber Konfrontationen. In der Zwischenzeit zeigt die Debatte über die Vorzüge von physischen und digitalen Medien keine Anzeichen einer Abschwächung, da Fans, Entwickler und Einzelhändler weiterhin auf die sich entwickelnde Landschaft des Videospielevertriebs eingehen.
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