Die anhaltenden südwestlichen Monsunregen, die lokal als "habagat" bekannt sind, haben in ganz Nordluzon zu weit verbreiteten Störungen geführt, die zu Erdrutschen, Überschwemmungen und Straßensperrungen geführt haben, die mehrere Regionen in der vergangenen Woche betroffen haben. Am Sonntag, dem 9. August, berichteten mehrere Provinzen, darunter das Cagayan Valley, die Cordillera-Region, Zambales und Romblon, über schwere Wetterfolgen, was zu Evakuierungen und Notfallmaßnahmen der lokalen Behörden führte. Im Cagayan Valley bestätigte die Abteilung für öffentliche Arbeiten und Autobahnen (DPWH), dass zwei Brücken, die Ita Bridge 1 in Maguiling, Piwesat und die Ita Bridge 2 an einem anderen Ort, aufgrund von Schäden durch Erdrutsche geschlossen wurden.
In der Zwischenzeit wurden in Bacoor City, Cavite, mehr als 3.000 Einwohner evakuiert, da sich die Überschwemmungen in tief gelegenen Gebieten verschlimmerten. Rettungsmaßnahmen werden fortgesetzt, koordiniert vom Disaster Risk Reduction and Management Office (DRRMO) der Stadt zusammen mit lokalen und nationalen Agenturen. Weiter südlich, in Zambales, wurden 23 Personen aus sieben Familien aus Barangay Balaybay evakuiert, nachdem durch starke Regenfälle ein Erdrutsch ausgelöst worden war. Provinzielle Beamte betonten die Bedeutung vorbeugender Maßnahmen, um die Sicherheit der Einwohner in gefährdeten Gebieten zu gewährleisten.
Auch in Romblon wurden 12 Bewohner aus drei Familien von Odiongan evakuiert, nachdem das steigende Hochwasser ihre Häuser bedroht hatte. Die Küstenwache und kommunale Katastrophenhilfe-Teams arbeiteten zusammen, um die betroffenen Familien an sicherere Orte zu verlegen.
Ana Mae Borlasa, eine Bewohnerin von Tabaco City, erklärte, dass die Rückkehr nach Hause häufige Reisen zum und vom Evakuierungsplatz erfordern würde, was logistische Herausforderungen für Familien darstellt, die versuchen, Arbeit und Bildung in Einklang zu bringen.
Mindestens 20 Straßenabschnitte sind unpassierbar geworden, was die Gemeinschaften isoliert und die Rettungsanstrengungen erschwert. Das Regionalbüro der Polizei-Cordillera (PRO-CAR) berichtete, dass 75 Polizeiangehörige und 1.074 Mitglieder der Regionalen Bereitschaftsunterstützungsstreitkräfte eingesetzt wurden, um Evakuierungen zu verwalten, Straßen zu bereinigen und Sicherheit zu gewährleisten. Trotz dieser Bemühungen bleibt die Situation flüssig, wobei zusätzliche Regenwarnungen von PAGASA, dem Wetterbüro des Landes, ausgegeben wurden, die auf möglicherweise schwerwiegendere Bedingungen in den kommenden Tagen hindeuten.
Da die Monsunsaison weiterhin heftige Regenfälle mit sich bringt, fordern die lokalen Behörden die Bewohner auf, wachsam zu bleiben und die Updates der Meteorologischen Dienste und der lokalen Katastrophenhilfe zu verfolgen.
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