Die Berliner Polizei hat eine neue Software ausgewählt, um öffentliche Räume zu überwachen, die das menschliche Verhalten als "neutral" oder "problematisch" kategorisiert. Dieses System umfasst spezialisierte Kameras, die Bilder zur Analyse bereitstellen. Die erste Kamera soll bis Ende September im Kottbusser Tor installiert werden, was den Beginn einer automatisierten, warrantlosen Überwachung in öffentlichen Bereichen markiert. Kritiker argumentieren, dass solche Systeme die Kriminalität eher verschieben als sie zu reduzieren und Bedenken hinsichtlich der Diskriminierung von Obdachlosen wecken, da die Technologie Alarme für harmlose Aktivitäten wie das Liegen auslösen kann. Ähnliche Systeme sind bereits in Städten wie Mannheim und Hamburg im Einsatz, und mehrere deutsche Staaten haben diese Art der automatisierten Verhaltensüberwachung genehmigt oder planen, sie zu genehmigen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Umsetzung des Überwachungssystems als auch kritische Ansichten von Oppositionsparteien und der Zivilgesellschaft.




