Die Sozialdemokraten (S&D), die zweitgrößte Fraktion im Europäischen Parlament, haben ihre tiefe Besorgnis über die sich im vergangenen Jahr verschlechternde Situation in Serbien geäußert. Sie hoben die anhaltende Erosion der politischen Rechte und bürgerlichen Freiheiten, die Schwächung der Institutionen, den Rückschritt im Beitrittsprozess und Entscheidungen hervor, die den europäischen Werten widersprechen. Die Gruppe betonte die Bedeutung des anhaltenden Drucks der Europäischen Union auf die serbische Regierung und kritisierte Berichte, die darauf hindeuteten, dass die EU-Kommission die Verhandlungen im Rahmen von Cluster 3, der sich auf Wettbewerbsfähigkeit und inklusives Wachstum konzentriert, wiederaufnehmen könnte. Es wurden Bedenken hinsichtlich der wachsenden Beziehungen Serbiens zur Kommunistischen Partei Chinas und einer Einschüchterungskampagne gegen diejenigen geäußert, die sich während der Proteste im März 2025 über den angeblichen Einsatz von Schallkanonen äußerten. Darüber hinaus kritisierte die S&D-Fraktion Präsident Aleksandar Vučić für den Versuch, den EU-Westbalkan-Gipfel in Montenegro zu destabilisieren, und für seine offensichtliche Ausrichtung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In diesem Artikel wird die Situation in Serbien kritisch dargestellt, wobei der Rückschritt der Demokratie, die Erosion der bürgerlichen Freiheiten und die Anpassung an autoritäre Modelle wie Russland hervorgehoben werden.





