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Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 14 kommt
Austria🏛️ PolitikMittevor 8 Std.

Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 14 kommt

Die österreichische Regierung hat Pläne angekündigt, ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren einzuführen, wobei der Gesetzesentwurf heute geprüft und der Europäischen Kommission mitgeteilt werden soll. Die Maßnahme zielt darauf ab, den Zugriff auf Plattformen wie TikTok, Instagram, YouTube und Snapchat zu beschränken, die als süchtig machende Funktionen wie Empfehlungsalgorithmen, endloses Scrollen und Belohnungssysteme gelten. Messenger-Dienste wie WhatsApp sind von dieser Einschränkung ausgeschlossen. Gemäß dem überarbeiteten Audiovisuelle MediendiensteGesetz (AMD-G) müssen Benutzer ihr Alter überprüfen, um auf diese Plattformen zuzugreifen. Bundeskanzler Christian Stocker nannte den Schritt "einen bedeutenden und korrekten Schritt", um junge Menschen vor schädlichen Inhalten zu schützen, während Vize-Kanzler Andreas Babler ihn als "einen sehr guten Tag für Kinder" bezeichnete. Das Gesetz könnte im Januar in Kraft treten, wenn der Benachrichtigungsprozess reibar verläuft. Plattformen können kinderfreundliche Abschnitte anbieten, würden jedoch mit Geldstrafen von bis zu sechs Prozent der globalen Einnahmen konfrontiert werden, wenn sie nicht ordnungsgemäß sind.

The Austrian government has finalized plans for a social media ban targeting children under the age of 14, with the new law set to take effect in early 2027. The decision comes after months of internal negotiations within the ruling coalition and reflects growing concerns over the impact of addictive platform features on young users. According to official documents released during a summer ministerial meeting in Salzburg, the regulation aims to restrict access to platforms that employ mechanisms promoting excessive screen time and continuous engagement. These include algorithms that recommend content from strangers, endless scrolling, automatic playback, reward systems for prolonged usage, and push notifications even when users are not actively using the app. The proposed law does not list specific platforms, instead focusing on functionalities deemed harmful to minors. Platforms such as TikTok, Instagram, YouTube, and Snapchat have been identified as likely targets due to their widespread use among younger audiences and their reliance on these addictive design elements. However, messaging services like WhatsApp remain exempt, as they are considered less prone to fostering compulsive behavior. Under the new rules, users must verify their age through certified third-party providers, including ID Austria, which ensures data privacy by only confirming whether the user is over 14 years old without disclosing additional personal information. Penalties for non-compliance could reach up to six percent of a platform’s global annual revenue, potentially resulting in fines in the billions of euros. This level of financial sanction underscores the seriousness with which the government views the issue of youth exposure to harmful online behaviors. The law also allows platforms to offer child-friendly sections, though the responsibility for enforcing restrictions lies primarily with the service providers. Minister Andreas Babler emphasized that the legislation represents a crucial step toward protecting children from problematic content and features. He noted that while platforms claim they cannot control vast amounts of content, the law mandates that at least under-14-year-olds should be shielded from addictive functions. The measure is intended to support both parents and educators, ensuring that children are not left vulnerable to cyberbullying, hate speech, body shaming, and other forms of online harm. The government's approach differs from Australia’s model, which explicitly names ten major platforms subject to the ban. Instead, Austria opts for a more flexible framework that adapts to evolving technological practices. This strategy aligns with broader European trends, although the implementation remains a point of contention among some political factions. For instance, the Greens' Barbara Neßler called for a law that not only protects children but also supports families, highlighting the need for clear legal frameworks that balance safety with fundamental rights. As the law moves forward, the focus shifts to its practical application. The government has begun the notification process with the European Commission, aiming to ensure compliance before the law takes effect in January 2027. While the exact timeline for full implementation remains under review, the commitment to safeguarding young users appears firm. With ongoing discussions about digital rights and youth protection, the Austrian initiative marks a significant moment in the evolving landscape of internet governance.

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6 Berichte

Der Standard logoDer StandardUnabhängigMittevor 8 Std.
So soll das Social-Media-Verbot für Kinder bis 14 Jahre aussehen

Die österreichischen Behörden haben Pläne vorgelegt, Kindern unter 14 Jahren den Zugriff auf Social-Media-Plattformen, die Suchtverhalten fördern, zu verbieten. Das vorgeschlagene Gesetz zielt darauf ab, den Zugriff auf Funktionen wie algorithmgetriebene Content-Feeds, endloses Scrollen, Auto-Play-Mechanismen, Belohnungssysteme für kontinuierliche Nutzung und Push-Benachrichtigungen für Nichtnutzung zu beschränken. Diese Einschränkungen würden für Plattformen wie TikTok, Instagram, YouTube und Snapchat gelten, aber nicht für Messaging-Apps wie WhatsApp. Die Verordnung tritt im Jahr 2027 in Kraft, nachdem sie der Europäischen Kommission überprüft und notifiziert wurde.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Vorschlag der österreichischen Regierung in einem neutralen Ton und konzentriert sich auf die technischen Aspekte der Gesetzgebung, ihren Umsetzungszeitplan und Vergleiche mit anderen Ländern wie Australien.

Kurier logoKurierParteinahMittevor 8 Std.
Social-Media-Verbot: „Wollen das Land auch liebenswert halten“

Die österreichische Regierung hat zugestimmt, ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren zu implementieren, um sie vor schädlichen Inhalten zu schützen. Die Entscheidung wurde während eines Sommerministertreffens in Salzburg getroffen und wird heute in den Überprüfungsprozess eintreten. Bundeskanzler Christian Stocker von der ÖVP nannte es einen notwendigen Schritt, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Attraktivität des Landes zu erhalten. SPÖ-Vize-Kanzler Andreas Babler betonte die Notwendigkeit, Kinder vor süchtig machenden Funktionen wie endlosem Scrollen und problematischen Vorbildern auf Plattformen wie TikTok, Instagram, Snapchat und YouTube zu schützen. Das Gesetz könnte bis zum 1. Januar 2027 in Kraft treten, nach einer dreimonatigen Implementierungsfrist für Plattformen. Die Durchsetzung würde die Altersüberprüfung durch Systeme wie Österreich ID oder Drittanbieter beinhalten, mit Strafen von bis zu sechs Prozent des jährlichen Umsatzes für Nichteinhaltung.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entscheidung der Regierung neutral und zitiert sowohl die ÖVP- als auch die SPÖ-Beamten, die die Maßnahme unterstützen.

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMittevor 8 Std.
Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 14 kommt

Die österreichische Regierung hat Pläne angekündigt, ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren einzuführen, wobei der Gesetzesentwurf heute geprüft und der Europäischen Kommission mitgeteilt werden soll. Die Maßnahme zielt darauf ab, den Zugriff auf Plattformen wie TikTok, Instagram, YouTube und Snapchat zu beschränken, die als süchtig machende Funktionen wie Empfehlungsalgorithmen, endloses Scrollen und Belohnungssysteme gelten. Messenger-Dienste wie WhatsApp sind von dieser Einschränkung ausgeschlossen. Gemäß dem überarbeiteten Audiovisuelle MediendiensteGesetz (AMD-G) müssen Benutzer ihr Alter überprüfen, um auf diese Plattformen zuzugreifen. Bundeskanzler Christian Stocker nannte den Schritt "einen bedeutenden und korrekten Schritt", um junge Menschen vor schädlichen Inhalten zu schützen, während Vize-Kanzler Andreas Babler ihn als "einen sehr guten Tag für Kinder" bezeichnete. Das Gesetz könnte im Januar in Kraft treten, wenn der Benachrichtigungsprozess reibar verläuft. Plattformen können kinderfreundliche Abschnitte anbieten, würden jedoch mit Geldstrafen von bis zu sechs Prozent der globalen Einnahmen konfrontiert werden, wenn sie nicht ordnungsgemäß sind.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Initiative der Regierung als einen notwendigen und positiven Schritt zum Schutz von Kindern, wobei sowohl die Kanzlerin als auch der Minister ihre Bedeutung betonen.

Der Standard logoDer StandardUnabhängigMittevorgestern
Social Media-Verbot für Unter-14-Jährige: Verhandlungen laut Pröll abgeschlossen, laut Neos noch am Laufen

Die österreichische Regierung steht kurz vor der Fertigstellung eines Gesetzesvorschlags, der den Zugang zu sozialen Medien für Kinder unter 14 Jahren verbietet. Der Staatssekretär für digitale Angelegenheiten, Alexander Pröll (ÖVP), erklärte, dass die Verhandlungen innerhalb der Koalitionsregierung abgeschlossen seien, während die Vertreterin der Grünen, Barbara Neßler, die Notwendigkeit einer rechtskonformen Lösung betonte. Der Gesetzesentwurf würde Plattformen wie TikTok, Instagram und Facebook verbieten, Benutzer unter 14 Jahren zu erlauben, aber WhatsApp und YouTube auszuschließen. Strafen könnten bis zu sechs Prozent des Plattformumsatzes betragen, die von der Kommunikationsbehörde Österreich durchgesetzt werden. Die Überprüfung würde sich auf zertifizierte Drittanbieter stützen, die bestätigen, dass Alter ohne persönliche Daten geteilt wird. Während Pröll gegen eine europaweite Lösung plädierte, betonte Neßler die Bedeutung des Schutzes von Kindern vor Online-Schäden wie Hassrede und Körperbeschämung.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven: Pröll plädiert für einen nationalen Ansatz wegen der Sorge um die Verzögerungen in der EU, während Neßler die Notwendigkeit der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und des Kinderschutzes betont.

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichProgressivvor 3 Tagen
Jugendschutz: EU droht TikTok mit Strafe

Die Europäische Kommission hat TikTok beschuldigt, minderjährige Nutzer unzureichend zu schützen, indem sie Risiken wie unerwünschten Kontakt, Cybermobbing und ausbeuterisches Verhalten genannt hat. Die Kommission behauptet, dass die aktuellen Kontoeinstellungen es Minderjährigen erlauben, Inhalte zu teilen, die für alle Nutzer sichtbar sind, einschließlich derer, die keine TikTok-Konten haben, was möglicherweise zu unerwünschten Interaktionen oder Missbrauch von Inhalten für Cybermobbing führt. Sie kritisiert insbesondere die Option von TikTok, die es Minderjährigen erlaubt, ihre Profile "öffentlich" zu wechseln, wodurch Nicht-TikTok-Nutzer auf ihre Inhalte zugreifen können. Die Kommission warnt davor, dass Minderjährige auch dann entdeckt werden können, wenn Benutzer "private" Einstellungen wählen, und Profilfotos bleiben für jeden sichtbar. Im Rahmen einer laufenden Untersuchung des EU-Gesetzes über digitale Dienstleistungen (DSA) fordert die Kommission Änderungen der Standard-Einstellungen, sodass Inhalte nur für Follower sichtbar sind, die von Minderjährigen akzeptiert wurden.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird das Thema als eine Regulierungsmaßnahme der EU gegen ein ausländisches Technologieunternehmen dargestellt, wobei die Sorge um die Sicherheit von Kindern und den Datenschutz hervorgehoben wird.

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMittevor 4 Tagen
Missbrauch im Netz: EU einigt sich bei „Chatkontrolle“

Die EU hat sich darauf geeinigt, eine vorübergehende Verordnung wieder einzuführen, die es Online-Plattformen erlaubt, ihre Plattformen nach schädlichen Inhalten zu durchsuchen, die heute bis April 2028 wirksam ist. Die Maßnahme erlaubt freiwillige Plattformsuchen nach Missbrauchsmaterial, schließt aber verschlüsselte Nachrichten wie die auf WhatsApp aus, die Kritiker als "Chat-Kontrolle" bezeichnen. Dies folgt auf die Auslaufzeit einer früheren Ausnahme Anfang April aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten. Die neue Regel wurde verabschiedet, nachdem das EU-Parlament im Juli eine Ausnahme für verschlüsselte Chats genehmigt hatte. Das Ziel ist es, bis April 2028 eine breitere Reform des Datenschutzes im Internet zu ermöglichen, anstatt sich auf wiederholte Erweiterungen zu verlassen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die regulatorische Entwicklung als eine ausgewogene Aktualisierung der bestehenden Vorschriften, wobei sowohl die Belange des Kinderschutzes als auch die Rechte auf Privatsphäre hervorgehoben werden.

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