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Smartphone & Co an Schulen – Handyverbot in Basel-Stadt für mehr Ruhe im Unterricht
CH🏛️ PolitikMittevor 4 Tagen

Smartphone & Co an Schulen – Handyverbot in Basel-Stadt für mehr Ruhe im Unterricht

Der Kanton Basel-Stadt hat strenge, einheitliche Regeln eingeführt, die persönliche elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets und Smartwatches in Schulräumen verbieten, um die Stille während des Unterrichts zu fördern. Das Bildungsministerium (ED) hat eine Richtlinie erlassen, in der alle Grundschulen verpflichtet werden, sicherzustellen, dass diese Geräte weder sichtbar noch hörbar in den Schulräumen sind. Während persönliche Geräte im Unterricht erlaubt bleiben, wenn sie ausdrücklich von Lehrern erlaubt sind, müssen sie ausgeschaltet und anderweitig weggelagert werden. Die neuen Vorschriften gelten sowohl für Unterrichtszeiten als auch für andere schulische Aktivitäten wie Tagesbetreuung und Sommerprogramme. Die Maßnahme zielt darauf ab, einen einheitlichen Standard für alle Schulen zu schaffen, um Bedenken über Ablenkungen und die verantwortungsvolle Nutzung digitaler Medien zu bekämpfen. Zuvor hatten einzelne Schulen ihre eigenen Richtlinien festgelegt, was zu Inkonsistenzen führte.

Der Kanton Basel-Stadt hat strenge, einheitliche Regeln für die Verwendung von Smartphones, Tablets und Smartwatches in Schulen eingeführt, um Ablenkungen während des Unterrichts zu verringern und ein verantwortungsvolles digitales Verhalten unter den Schülern zu fördern.

Die Verordnung gilt während des gesamten Schultags, auch während strukturierter Aktivitäten und Urlaubsprogramme. Ausnahmen bestehen jedoch, wenn ein Lehrer die Verwendung solcher Geräte für pädagogische Zwecke ausdrücklich erlaubt. Ab der ersten Klasse stellen die Schulen IT-Ausrüstung wie Laptops und Tablets für den Einsatz im Klassenzimmer zur Verfügung, wobei jeder Schüler ab der fünften Klasse sein eigenes Gerät, ein "eduBS-Book", erhält. Laut ED-Sprecherin Valérie Rhein zielen diese Maßnahmen darauf ab, Klarheit für Schüler, Eltern und Schulen zu schaffen und ein fokussierteres Lernumfeld zu gewährleisten.

Sie stellte fest, dass vor dieser Richtlinie einzelne Schulen ihre eigenen Entscheidungen über die Verwendung von Geräten getroffen hatten, was zu Inkonsistenzen führte. Der Schritt folgt auf jahrelange Debatten über die Rolle der Technologie in der Bildung, insbesondere in Bezug auf ihre Auswirkungen auf die Konzentration und die sozialen Interaktionen unter jungen Lernenden. Sandra Bothe, Mitglied der Grünen Liberalen Partei (GLP) im kantonalen Parlament, begrüßte die Entscheidung und betonte, dass standardisierte Regeln die Akzeptanz bei den Schülern erhöhen würden.

Sie hatte sich zuvor durch eine Petition vor zwei Jahren für eine strengere Telefonpolitik ausgesprochen, obwohl sich die damalige Regierung aufgrund von Bedenken hinsichtlich potenzieller Auswirkungen auf Lernergebnisse und soziale Dynamik geweigert hatte.

Er fügte hinzu, dass die Umsetzung der Änderungen an halb-autonomen Schulstandorten genügend Zeit erfordern würde, und stellte fest, dass die Richtlinie zwar sofort in Kraft tritt, die Schulen aber bis zum Beginn der Herbstperiode Zeit haben, um sich vollständig anzupassen. Jeder Schulstandort behält eine gewisse Autonomie bei der Bewältigung praktischer Fragen im Zusammenhang mit der Politik. Zum Beispiel können sie lokale Regeln für die Lagerung von Geräten, ihre Verwendung während der Mittagspause oder Zahlungsmethoden in Kantinen mit Apps festlegen.

Während der Schweizerische Lehrerverband (LCH) solche Maßnahmen unter bestimmten Bedingungen für zulässig hält, sind die genauen Verfahren auf kantonaler Ebene noch nicht definiert. Die neuen Vorschriften spiegeln die wachsende Besorgnis über den Einfluss der digitalen Technologie auf die Lernumgebungen von Kindern wider. Durch die Zentralisierung der Kontrolle über die Geräteverwendung will der Kanton die Kohärenz in seinen Schulen gewährleisten und eine Kultur der Verantwortung fördern. Im Laufe des Umsetzungsprozesses wird die Wirksamkeit dieser Maßnahmen bei der Verringerung von Störungen und der Verbesserung der Konzentration während des Unterrichts wahrscheinlich zu einem wichtigen Diskussionsthema unter Pädagogen, Eltern und politischen Entscheidungsträgern werden.

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SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 92Objektivität 88vor 4 Tagen
Smartphone & Co an Schulen – Handyverbot in Basel-Stadt für mehr Ruhe im Unterricht

Der Kanton Basel-Stadt hat strenge, einheitliche Regeln eingeführt, die persönliche elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets und Smartwatches in Schulräumen verbieten, um die Stille während des Unterrichts zu fördern. Das Bildungsministerium (ED) hat eine Richtlinie erlassen, in der alle Grundschulen verpflichtet werden, sicherzustellen, dass diese Geräte weder sichtbar noch hörbar in den Schulräumen sind. Während persönliche Geräte im Unterricht erlaubt bleiben, wenn sie ausdrücklich von Lehrern erlaubt sind, müssen sie ausgeschaltet und anderweitig weggelagert werden. Die neuen Vorschriften gelten sowohl für Unterrichtszeiten als auch für andere schulische Aktivitäten wie Tagesbetreuung und Sommerprogramme. Die Maßnahme zielt darauf ab, einen einheitlichen Standard für alle Schulen zu schaffen, um Bedenken über Ablenkungen und die verantwortungsvolle Nutzung digitaler Medien zu bekämpfen. Zuvor hatten einzelne Schulen ihre eigenen Richtlinien festgelegt, was zu Inkonsistenzen führte.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die politische Änderung und zitiert mehrere Interessengruppen, darunter das Bildungsministerium, Lehrerverbände und ehemalige Befürworter.

Warum Faktentreue (92): The article accurately reports the implementation of a strict mobile device policy in Basel-Stadt schools, citing the Education Department (ED) as the source. It provides specific details such as devices being turned off and stored away, and mentions exceptions when explicitly allowed by teachers. T

Warum Objektivität (88): The article presents the policy in a neutral manner, focusing on the rationale behind the rules and quoting officials. While it does highlight the benefits of the policy, it avoids overtly biased language or one-sided framing, maintaining a balanced perspective.

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