Nach einer Analyse der Daten des Innenministeriums sind die Ankünfte von Kleinbooten in das Vereinigte Königreich fast halbiert, und die irregulären Überfahrten nach Europa sind in diesem Jahr um fast 40% zurückgegangen. Bis zum 9. Juli 2026 waren 12.214 Menschen über kleine Boote in das Vereinigte Königreich eingetroffen, ein Rückgang von 42% im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025. Während Migrationsexperten den Rückgang anerkennen, bleiben die genauen Gründe unklar. Einige schlagen vor, dass Partnerschaften in Nordafrika die Weiterreisen reduzieren könnten, obwohl diese Bemühungen zu einem Anstieg der Todesfälle im Mittelmeer geführt haben, wobei in diesem Jahr bisher fast 1.300 Todesfälle gemeldet wurden. Die "One in, one out" -Politik des Vereinigten Königreichs mit Frankreich, die darauf abzielt, Migranten im Austausch für Asylsuchende nach Frankreich zurückzuschicken, hatte nur begrenzten Erfolg, mit nur 1.087 Personen im Juni 2026. Experten stellen fest, dass breitere Trends und Veränderungen der europäischen Migrationspolitik zum Rückgang beitragen können.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält Daten und Gutachten von Experten, ohne offen eine Seite zu bevorzugen. Er erwähnt sowohl die Politik des Vereinigten Königreichs als auch externe Faktoren wie europäische Strategien und nordafrikanische Abkommen und bietet eine ausgewogene Sicht auf mögliche Ursachen für den Rückgang der Migrantenzuflüsse.






