Nach aktuellen NATO-Vorhersagen sollen fünf Mitgliedsstaaten das Ziel erreichen, bis 2026 mindestens 3,5% ihres BIP für Kernverteidigungskapazitäten bereitzustellen. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber dem im vergangenen Jahr gesetzten Ziel von 2% dar. Zu den neuen Zielen gehört, zusätzliche 1,5% des BIP für eine breitere Resilienz in der Verteidigung zu verwenden, die Bereiche wie Cybersicherheit und Schutz kritischer Infrastruktur umfasst. Litauen führt bei den Verteidigungsausgaben mit 5,33% des BIP, die 2026 für die grundlegende Verteidigung bereitgestellt werden, gefolgt von Estland, Lettland, Polen und Griechenland. Mehrere Länder, darunter Slowenien, Albanien und die Tschechische Republik, müssen jedoch das bisherige Ziel von 2% noch erreichen. Slowenien plant, unter der neuen Regierung diesen Schwellenwert zu überschreiten. Größere NATO-Mitglieder wie die Vereinigten Staaten, Deutschland, das Vereinigte Königreich und Frankreich sollen zwischen 2,22% und 3,17% ihres BIP für Kernverteidigungsausgaben bereitstellen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten über die Ziele der Verteidigungsausgaben der NATO-Mitglieder und die aktuellen Mittelzuweisungen, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.






