Ein 31-jähriger Mann wurde nach Gerichtsakten in Singapur für schuldig befunden, mehrere junge Jungen missbraucht zu haben, zu neun Jahren und 10 Monaten Gefängnis verurteilt und acht Mal mit dem Stock geschlagen. Die Verurteilung erfolgte am Freitag nach einem Prozess, der das Ausmaß des Missbrauchs aufgedeckt hat. Der Mann, dessen Identität zur Wahrung der Privatsphäre der Opfer zurückgehalten wurde, arbeitete in einem Unternehmen, das seiner Tante gehörte, und versorgte ausländische Studenten in der Unterkunft, die er verwaltete. Die ungeheuerlichsten Missbrauchshandlungen richteten sich an das jüngste Opfer, einen sechsjährigen Jungen.
Laut Gerichtsakten unterwarf der Mann das Kind über 600 Schlägen mit einem Kleiderbügel, zwang es für längere Zeit in eine Push-up-Position und ließ es in einer Toilette schlafen, während es seinen eigenen Urin trank. Diese Handlungen führten zu schweren körperlichen Schäden, einschließlich Verletzungen der Rippen, Lungen und Nieren des Jungen. Das Kind musste 46 Tage lang ins Krankenhaus eingeliefert werden, bevor es sich erholte.
Der Mann hatte im Juli zuvor seine Schuld zugegeben, weil er eine falsche Aussage über die Einstellung einer ausländischen Hausangestellten zur Unterstützung von Hausarbeit in der Residenz gemacht hatte. Der Fall kam durch Untersuchungen über die Bedingungen der Unterkunft und das Wohlergehen der dort lebenden ausländischen Studenten ans Licht. Die Behörden hätten Berichten zufolge eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Bedenken hinsichtlich der Lebensumgebung und der Behandlung der Kinder geäußert wurden. Das Gerichtsverfahren hob das breitere Problem des Schutzes gefährdeter Personen, insbesondere Minderjähriger, vor Ausbeutung und Missbrauch hervor.
Er erklärte, dass die Gemeinde verstehen muss, dass solche Grausamkeiten gegenüber jungen Opfern inakzeptabel sind und mit festen Konsequenzen konfrontiert werden müssen. Der Richter unterstrich, dass die schwerwiegendsten Verstöße gegen den Sechsjährigen gerichtet waren und die Notwendigkeit strenger Maßnahmen zur Abschreckung ähnlicher Verhaltensweisen hervorhob. Rechtsexperten haben festgestellt, dass die Kombination aus Gefängnisstrafe und körperlicher Bestrafung Singapurs Ansatz zur Bekämpfung von Straftaten im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Minderjährigen widerspiegelt.
Die Behörden haben ihr Engagement zum Ausdruck gebracht, die Sicherheit und das Wohlergehen aller Kinder, insbesondere derer in Pflegeeinrichtungen, zu gewährleisten. Sie haben wiederholt, dass jede Form von Missbrauch gründlich untersucht und mit angemessenen rechtlichen Schritten angegangen wird. Der Fall hat Diskussionen über die Notwendigkeit stärkerer Überwachungsmechanismen in Wohnpflegeumgebungen, insbesondere in solchen, in denen ausländische Staatsangehörige untergebracht sind, ausgelöst. Die Familie des jüngsten Opfers hat sich nicht öffentlich zu dem Fall geäußert, obwohl sie von den Behörden versichert wurden, dass Unterstützungsdienste verfügbar sind.
Die Rechtsanwälte der Angeklagten haben noch keine Erklärungen abgegeben, aber die Verurteilung ist ein klarer Hinweis auf die Haltung des Justizsystems zum Schutz Minderjähriger vor Schaden.
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