Der slowenische staatliche Stahlkonzern Sij meldete einen deutlichen Rückgang der Finanzergebnisse für das Jahr 2025, wobei der Umsatz aufgrund der schwierigen Marktbedingungen um 11,9% auf 930 Mio. € zurückging. Das EBITDA des Unternehmens sank auf 10,4 Mio. €, während die Verluste von 46,4 Mio. € auf 117,7 Mio. € stark zunahmen. Im ersten Halbjahr 2026 sank der Umsatz um 5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, und die Nettoverluste stiegen um fast 60%. Trotz dieser Herausforderungen stellte das Management eine allmähliche Verbesserung der wichtigsten operativen Indikatoren seit dem Tiefpunkt der Geschäftstätigkeit Ende 2025 fest. Das Unternehmen reagiert auf schwierige Bedingungen in der europäischen Stahlindustrie durch finanzielle und operative Umstrukturierungen, einschließlich der Verringerung der Mitarbeitszahl und der Übernahme bewährter Praktiken in Arbeitsprozessen. Es sucht auch nach einem strategischen Partner.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel liefert einen sachlichen Bericht über die finanziellen Leistungen von Sij, einem staatseigenen Unternehmen, ohne offen eine politische Seite zu begünstigen.




