In Sierra Leone, wo die formelle Beschäftigung begrenzt ist, wenden sich immer mehr Frauen dem Rikschafahren zu, um sich finanziell zu unterstützen. Alimatu Kamara, eine Absolventin, die Schwierigkeiten hatte, eine formelle Beschäftigung zu finden, begann als Kekeh-Fahrerin zu arbeiten. Mit Jugendarbeitslosigkeit und Unterbeschäftigungsraten zwischen 60% und 70% ist die informelle Wirtschaft für das Überleben von entscheidender Bedeutung geworden. Kekeh-Fahrer bieten in Freetown wesentlichen Transport und verbinden überfüllte städtische Gebiete mit unterversorgten Nachbarschaften. Marfoh Mariama Samai, eine Frauen- und Jugendbefürworterin, stellte fest, dass Frauen zwar einen erheblichen Beitrag zum Arbeitsmarkt leisten, aber ihr Einkommen viel niedriger ist als der von Männern. Das Arbeitsministerium berichtet, dass weniger als 30% der Frauen an der formellen Belegschaft teilnehmen, was die Herausforderungen hervorhebt, denen Frauen bei der Sicherstellung eines stabilen Einkommens gegenüberstehen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Darstellung der wirtschaftlichen Bedingungen, die Frauen in Sierra Leone betreffen, ohne offen eine politische Ideologie zu begünstigen.





