Kaylee McKeown, eine der am meisten ausgezeichneten Schwimmerinnen Australiens und amtierende Olympiasiegerin, Welt- und Commonwealth-Meisterin sowohl im 100-Meter- als auch im 200-Meter-Rückenlauf, hat sich aus gesundheitlichen Gründen von den kommenden Commonwealth Games und der Pan Pacific Swimming Championships zurückgezogen. Die 24-Jährige kündigte ihre Entscheidung am Freitag an und nannte anhaltende Müdigkeit und Atembeschwerden als Hauptgründe für ihren Rückzug.
"Ich bin enttäuscht, dass ich mich medizinisch zurückziehen muss", sagte McKeown. "Was ich vor ein paar Monaten für eine Grippe hielt, hat sich herausgestellt, dass mein Körper gegen Drüsenfieber kämpft". Sie fügte hinzu, dass sie besorgt sei über die möglichen Konsequenzen, wenn sie unter solchen Bedingungen weiter antreten würde. "Ich mache mir Sorgen, dass ich mich so stark anstrenge, dass ich mit chronischer Müdigkeit ende", erklärte sie.
Trotz der emotionalen Folgen der Entscheidung betonte McKeown, dass es notwendig sei, ihre Gesundheit zu priorisieren. Rohan Taylor, Cheftrainer von Swimming Australia, bekräftigte McKeown's Gefühle und erkannte die Herausforderungen an, denen sie sich gegenübersah. Er lobte ihr Engagement und ihre Wettbewerbsfähigkeit und bemerkte, dass ihre Leistung während der Prüfungen ihre Stärke als Athletin demonstrierte. Wir alle wissen, wie heftig und wettbewerbsfähig sie ist und sie zeigte dies, indem sie auf die Art und Weise, wie sie es bei Prüfungen tat, auftrat, sagte Taylor. Kaylee ist eine einmalige Athletin. Taylor hob auch die breitere Wirkung von McKeowns Abwesenheit hervor.
"Wir werden sie im Team nicht nur im Pool vermissen, sondern auch außerhalb des Pools mit ihrer Erfahrung und Führung", bemerkte er. Er unterstützte jedoch ihre Entscheidung, sich auf ihr Wohlbefinden zu konzentrieren. "Mit McKeowns Rücktritt wird Australien eine 59-köpfige Schwimmmannschaft für die Commonwealth Games aufstellen, die am 23. Juli in Glasgow beginnen und bis zum 2. August dauern werden. Darüber hinaus wird das Land ein Kontingent von 43 Schwimmern zur Pan Pacific Swimming Championships in Irvine, Kalifornien, schicken, die vom 12. bis 15. August stattfinden soll.
Während das Team insgesamt stark bleibt, könnte die Abwesenheit von McKeown die Tiefe und Strategie in bestimmten Veranstaltungen beeinflussen, insbesondere in den Rückenstrecken, in denen sie zuvor dominiert hatte. McKeowns Situation unterstreicht das wachsende Bewusstsein für die Bedeutung der Gesundheit der Athleten und die Notwendigkeit einer angemessenen medizinischen Betreuung beim Wettkampf auf Elite-Niveau.
In der Zwischenzeit bleibt McKeowns Gesundheit ein zentrales Anliegen, und es besteht die Hoffnung, dass sie sich vollständig erholt und in Zukunft wieder an den Wettkampf teilnimmt.
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