Der südafrikanische Spielfilm "Shut Up! Men Are Talking" wird am 31. August auf dem DStv-Kanal Movie Room uraufgeführt und ist damit der erste lokal produzierte Film, der auf der Plattform ausgestrahlt wird. Selbstfinanziert und unter der Regie von Chris Q. Radebe gewann der Film nach seinem YouTube-Debüt erhebliche Aufmerksamkeit und zog 10 Millionen Aufrufe und forderte eine Mainstream-TV-Übertragung. Der Film untersucht Themen des männlichen Missbrauchs von Frauen und zielt darauf ab, Reflexionen über toxische Männlichkeit zu provozieren. Thulani Mtsweni, bekannt für seine komödianten Rollen, übernimmt eine böse Rolle, die von seiner Fangemeinde gemischte Reaktionen ausgelöst hat. Der Filmemacher Radebe hob die herausfordernde Schießart sensibler Szenen hervor und vernachlässigte nicht die emotionalen Belastungen sowohl für sich selbst als auch für Mtsweni. Der Film zeigt auch Jo-Anne Reyneke, die sich trotz der Notwendigkeit eines intimen Koordinators für die Regie bestimmter Szen übernahmte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Produktion, die Rezeption und den thematischen Schwerpunkt des Films, ohne offen eine politische Agenda zu fördern.


