Die Initiative, die Apple Upgrade genannt wird, bietet Kunden die Flexibilität, das Gerät zu aktualisieren, zurückzugeben oder schließlich zu kaufen. Dies folgt ähnlichen Bemühungen von Samsung, das sein Galaxy Forever-Programm in Indien anbietet und die Finanzierung mit einem garantierten Rückkauf kombiniert, um vorhersehbare Upgrades von Flaggschiff-Galaxy-Smartphones zu erleichtern.
Laut Apple-Chef Tim Cook zielt das Upgrade-Programm darauf ab, den Kunden, insbesondere denen, die regelmäßig Upgrades durchführen, den Zugriff auf die neuesten Produkte über einen Leasingplan zu ermöglichen. Er betonte, dass Apples hohe Wiederverkaufswerte dieses Modell unterstützen und es für häufige Upgrades sinnvoll machen. Verbraucher halten ihre Smartphones aufgrund steigender Preise und langsamerer Hardwareverbesserungen länger. Engere Lieferketten haben die Kosten für Komponenten wie Speicher erhöht, während inkrementelle Updates ältere Geräte für längere Zeit funktionsfähig gehalten haben. Dies hat die Häufigkeit neuer Käufe reduziert und den Zustrom von Gebrauchtgeräten in den wachsenden Markt für renovierte Geräte verlangsamt.
Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens IDC behalten Premium-Smartphone-Nutzer ihre Geräte mittlerweile durchschnittlich 42 Monate, gegenüber 38 bis 40 Monaten in den Vorjahren. Dieser Trend hat die Hersteller dazu gedrängt, alternative Eigentumsmodelle zu erforschen, einschließlich Leasing, Abonnements und garantierten Rückkaufprogrammen. Analysten schlagen vor, dass diese Programme stark auf einen funktionierenden Sekundärmarkt angewiesen sind. Max Weinbach von Creative Strategies stellte fest, dass solche Initiativen ohne einen robusten Gebraucht- oder Sanierungsmarkt Schwierigkeiten haben würden. Er erklärte, dass Leasing- und Rückkaufoptionen Geräte dazu ermutigen, in den Sekundärmarkt einzusteigen und ihn dadurch zu erhalten.
Allerdings bleibt es eine Herausforderung, Verbraucher davon zu überzeugen, dass diese Modelle einen besseren Wert als direkte Käufe bieten. Matt Schulz, Chief Consumer Finance Analyst bei LendingTree, warnte, dass Leasing nicht für jeden geeignet ist. Diejenigen, die ihre Telefone für drei bis fünf Jahre behalten, profitieren typischerweise mehr vom Kauf. Für häufige Upgrader könnte der Kostenunterschied zwischen Leasing und Kauf jedoch minimal sein, insbesondere bei höheren Speichermodellen, bei denen die Einkaufspreise nicht vollständig mit den Kaufpreisen übereinstimmen. Weinbach wies weiter darauf hin, dass das Apple-Programm so gestaltet ist, dass Benutzer alle 12 bis 36 Monate ein Upgrade vorhaben.
Seine Analyse deutet darauf hin, dass häufige Upgrade im Laufe der Zeit ähnliche oder sogar niedrigere Beträge bezahlen könnten als beim Kauf und späteren Handel. Über die Erschwinglichkeit hinaus betrachten Smartphone-Unternehmen diese Programme als Werkzeuge zur Aufrechterhaltung der Kundenbindung. Da Geräte teurer werden und Ersatzzyklen sich verlängern, wird es entscheidend, Benutzer in Markenökosystemen zu halten. Navkendar Singh, Associate Vice President of Devices Research bei IDC, hob hervor, dass das Hauptziel nicht unbedingt kürzere Upgrade-Zyklen sind, sondern den Schutz der Gewinnmargen und die Sicherstellung der Kundenbindung bei steigendem Preisdruck.
1 Berichte
TechCrunchUnabhängigMitteFaktentreue 75Objektivität 85vor 10 Std. Sollten Sie Ihr nächstes Smartphone immer noch kaufen oder es stattdessen abonnieren?Die Smartphone-Industrie verlagert den Fokus vom Verkauf von Geräten zum Angebot von Leasing- und Abonnementmodellen, da die Verbraucher ihre Telefone aufgrund steigender Preise und inkrementeller Hardwareverbesserungen länger halten. Apple führte in den USA das "Apple Upgrade" ein, in Zusammenarbeit mit Klarna, das es Benutzern ermöglicht, iPhones, Macs, iPads oder Apple Watches mit Optionen zum Upgrade, Zurückgeben oder Kauf zu leasen. Samsung bietet ein ähnliches Galaxy Forever-Programm in Indien an, das Finanzierung mit garantierten Rückkäufen kombiniert. Apple-CEO Tim Cook hob das Potenzial des Programms hervor und verwies auf den starken Wiederverkaufswert des Unternehmens. Analysten stellen fest, dass verlängerte Eigentumszyklen - jetzt durchschnittlich 42 Monate in den USA - die Hersteller dazu veranlassen, alternative Einnahmequellen zu erkunden. Experten argumentieren, dass diese Modelle auf Sekundärmärkte angewiesen sind, obwohl sie im Vergleich zu direkten Käufen nicht immer einen robusten finanziellen Wert bieten können.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die sich entwickelnden Smartphone-Besitzmodelle, ohne offen Leasing/Abonnements gegenüber direkten Käufen oder umgekehrt zu bevorzugen.
Warum Faktentreue (75): The article discusses subscription models for smartphones but does not address the core topic of incremental hardware updates covered in the primary sources. While it provides accurate information about Apple and Samsung's new programs, it lacks direct reference to the broader discussion about marke
Warum Objektivität (85): The article presents facts objectively without overt bias, focusing on business models rather than taking a stance on whether incremental updates are good or bad. The tone remains neutral, presenting different companies' approaches without editorializing.
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