In den frühen Morgenstunden des Dienstags, dem 28. Juli, ereigneten sich mehrere Vandalismusakte im Marienheiligtum von Medjugorje in Bosnien und Herzegowina. Die Statuen und der Außenaltar der Kirche des Heiligen Jakobus wurden mit Graffiti wie "Teufel im Kleid" und "Medjugorje ist ein Betrug" entstellt. Die örtliche Polizei erhielt um 4:30 Uhr Berichte über die Entstellung der Madonna-Statue auf dem Podbrdo-Hügel, die mit schwarzer Farbe und beleidigenden Phrasen gekennzeichnet war. Kurz darauf wurde ein Brandanschlag bei dem Außenaltar hinter der Pfarrkirche gemeldet. Medienbilder zeigten Anzeichen von Vandalismus, darunter Banner mit der Aufschrift "Die Madonna ist der Teufel" und "Nur Jesus", sowie polnischsprachige Plakate mit den Namen von sechs mutmaßlichen Visionären, die beschuldigt werden, Betrug zu begehen. Ähnliche Anzeichen von Vandalismus wurden Berichten zufolge an anderen Wallfahrtsorten wie Križevac und dem Blauen Kreuz gefunden, obwohl diese Aufnahmen noch nicht offiziellter bestätigt wurden. Die Polizei untersucht und isoliert den Brand, bevor sie den Altar betreten, um das Ausmaß eines Flüssichts zu ermitteln und den Ausmaß des Schadens zu bestimmen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In dem Artikel wird ein faktischer Bericht über Vandalismus an einem religiösen Ort vorgestellt, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.





