Am 21. März 1960 versammelten sich friedliche Demonstranten in Sharpeville, Südafrika, um gegen die Passgesetze unter der Apartheid zu protestieren. Abraham Mofokeng, ein 20-jähriger Fabrikarbeiter, gehörte zu denjenigen, die von der Polizei während der Niederschlagung erschossen wurden, was zu 91 Toten und 238 Verletzten führte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Massaker von Sharpeville als eine historische Ungerechtigkeit, die eine heutige Wiedergutmachung erfordert, und betont, dass die Regierungen nach der Apartheid versagt haben, Versprechen von Versöhnung und Wiedergutmachung einzuhalten.

