Shane Jones, stellvertretender Vorsitzender von New Zealand First, beschuldigte die von Zespri dominierte Kiwifruchtindustrie in der Bay of Plenty während einer öffentlichen Sitzung, sich an "mittelalterlichen Sklavenpraktiken" zu beteiligen. Er kritisierte die Regionalpolitik der Nationalpartei und forderte gesetzliche Änderungen, um mutmaßliche Ausbeutung von Arbeitskräften und Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Jones verknüpfte die jüngsten Kritiken der USA an Neuseelands Arbeitspraktiken mit der Ausbeutung von Migranten im Kiwifruchtsektor und argumentierte, dass solche Behauptungen den Ruf der Branche schädigen. Er plädierte für systematische Reformen, einschließlich einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen staatlichen Behörden, um potenzielle Sklavenfälle zu untersuchen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt die Kritik an der Kiwi-Industrie als Teil einer umfassenderen Kritik an der Macht der Konzerne und der Ausbeutung der Arbeitskräfte dar und stimmt mit linken Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Ungleichheit und der Arbeitnehmerrechte überein.


