Der Bundesliga-Team 1. Der FC Heidenheim erlitt am 23. August 2026 in der ersten Runde des DFB-Pokal eine demütigende Niederlage gegen den Regionalliga-Team SSV Jeddeloh II (5:2). Das Spiel, das im Oldenburger Marschweg-Stadion ausgetragen wurde, sah die amtierenden Bundesliga-Kämpfer gegen eine stark unterlegenen Mannschaft verlieren, was eine der größten Umwälzungen in der jüngeren deutschen Fußballgeschichte war. Ohne ihren langjährigen Trainer Frank Schmidt, der aufgrund einer gelb-roten Karte aus dem DFB-Pokal im vergangenen Jahr ausgeschlossen wurde, kämpfte sich Heidenheim schlecht und erzielte innerhalb der ersten halben Stunde fünf Tore.
In der zweiten Halbzeit kam es zu weiteren Chaos für Heidenheim, wobei Budu Siwsiwadse einen Strafschuss verpasste, nachdem er gefoult worden war, während Hyseni in der 70. Minute ein weiteres Tor von der Stelle hinzufügte. Tim Janßen verlängerte die Führung auf 52.1 in der 72. Minute, bevor Mikkel Kaufmann spät schoss, um es zu 52.2 zu machen. Dieses Ergebnis markierte einen katastrophalen Start in die neue Saison für Heidenheim, das bereits 12 Tore in drei Spielen zugelassen hat.
Die Verteidigung der Mannschaft zeigte sich während des Spiels schwach, die Spieler scheinen unorganisiert und strukturiert zu sein. Er betonte, dass die Probleme nicht allein auf die Abwesenheit von Schmidt zurückzuführen seien, sondern auf individuelle Mängel innerhalb des Teams. Für Jeddeloh II war der Sieg eine historische Leistung. Der vierter Klub machte seinen ersten DFB-Pokal-Run und gelangte in die zweite Runde.
Der Torhüter von Jeddeloh II, Moritz Onken, lobte die Anstrengungen der Mannschaft und sagte, dass sie "im Laufe des Spiels anfingen, Fußball zu spielen". Trotz der überwältigenden Chancen zeigte der Kleinstadtclub bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit, erzielte in der ersten Hälfte vier Tore und behielt die Kontrolle. Ihr Erfolg kam trotz der Abwesenheit ihres eigenen Trainers, der aufgrund von Disziplinarmaßnahmen ausgeschlossen worden war.
Trainer Schmidt, der die Mannschaft vor dem Spiel gewarnt hatte, die schlechte Leistung gegen Hertha BSC nicht zu wiederholen, beobachtete hilflos von den Tribünen, wie seine Spieler nicht reagierten. Assistent Trainer Bernhard Raab übernahm die taktischen Verantwortlichkeiten, aber der Mangel an Zusammenhalt und Disziplin blieb offensichtlich. In der Zwischenzeit erlebten andere DFB-Pokal-Spiele ähnliche Ergebnisse. VfL Bochum besiegte Greuther Fürth 21,1, um sich ihren Platz in der zweiten Runde zu sichern. Das Turnier liefert weiterhin Überraschungen, mit etablierten Teams aus den unteren Reihen.
Für Jeddeloh II ist der Traum, tiefer in die Konkurrenz zu gelangen, nun lebendig.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden