Eine Koalition von Menschenrechtsorganisationen hat einen Antrag an den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) gestellt, um die Beteiligung hochrangiger Beamter der Vereinigten Arabischen Emirate und benachbarter Länder an der Unterstützung von Gräueltaten in der sudanesischen Region Darfur zu untersuchen. Die Einreichung, angeführt vom Raoul Wallenberg Center for Human Rights, behauptet, dass diese ausländischen Akteure sowohl den sudanesischen Streitkräften (SAF) als auch den Rapid Support Forces (RSF) militärische Unterstützung, Logistik und Finanzierung zur Verfügung gestellt haben, was laufende Gewalt gegen Zivilisten ermöglicht. Der Antrag zitiert Bestimmungen des Römischen Statuts, die die Verfolgung von Personen ermöglichen, die solche Verbrechen unterstützen oder begünstigen.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel formuliert das Thema als ein globales Menschenrechtsproblem und betont die Rolle ausländischer Mächte bei der Ermöglichung von Gräueltaten. Er betont den Mangel an Rechenschaftspflicht für die Täter und ihre Netzwerke und steht im Einklang mit der fortschrittlichen Befürwortung der internationalen Gerechtigkeit.






