Das Verfassungsgericht des Senegals entschied gegen einen Gesetzesvorschlag, der darauf abzielte, die Befugnisse des Präsidenten einzudämmen und die parlamentarische Autorität zu stärken. Das Gesetz, das vom ehemaligen Premierminister von Präsident Bassirou Diomaye Faye, Oussmane Sonko, vorgelegt wurde, wurde als verfassungswidrig eingestuft. Faye hatte das Gesetz dem Gericht vorgelegt, mit dem Argument, dass es keine Konsultation der Interessengruppen gebe und beabsichtige, es vor einem Referendum zu stellen. Sonko, der die Nationalversammlung und die Pastef-Partei - auch Faye's Partei - leitet, führt jetzt die Kammer, die das Gesetz genehmigt. Faye kündigte kürzlich Pläne zur Gründung einer separaten Präsidentschaftspartei an, was potenzielle Veränderungen in der senegalesischen Politik vor den Kommunalwahlen 2027 anzeigt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Konflikt zwischen Präsident Faye und Premierminister Sonko, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.






