Selena Gomez hat auf Betrugsvorwürfe gegen sie und ihre Mutter, Mandy Teefey, sowie einen ehemaligen Geschäftspartner geantwortet, nachdem fünf Investoren in der psychischen Gesundheits-Startup-Wondermind eine Klage erhoben hatten.
In der Klage heißt es, dass die Angeklagten die Infrastruktur, Führung und Ressourcen des Unternehmens falsch dargestellt haben. Laut der Beschwerde behaupten die Investoren, sie seien von wichtigen Entscheidungen ausgeschlossen worden und bis vor kurzem nicht über die Probleme des Unternehmens informiert gewesen. Sie erfuhren von den Problemen durch einen Artikel, der von The Cut veröffentlicht wurde, der anonyme Angeboten von Mitarbeitern enthielt, die Teefey beschuldigten, für die Rolle des Geschäftsführers ungeeignet zu sein.
Die Anleger argumentieren, dass, als Wondermind eine Bewertung von 95 Millionen Dollar im Jahr 2022 beanspruchte, sie glauben ließen, dass strategische Unternehmenspartnerschaften mit großen Firmen wie JPMorgan, zusammen mit Werbeverträgen, Interviews mit Prominenten und der Entwicklung einer innovativen App, unmittelbar bevorstanden. Diese Möglichkeiten wurden jedoch nicht realisiert. Die Kläger erklären, dass die Allianzen nie existierten, die Initiativen nicht Gestalt annahmen und die App nie entwickelt wurde. Als Reaktion gab Selenas Anwalt Matthew S. Rosengart eine Erklärung ab, in der er die Vorwürfe leugnete. Er behauptete, dass die Anschuldigungen gegen Selenas und ihre Mitarbeiter sowohl eine tatsächliche als auch eine rechtliche Grundlage hätten.
Rosengart betonte, dass die Firma sich energisch gegen die Ansprüche verteidigen wird und plant, einen Antrag zur Abweisung der Klagen einzureichen, die er als unbegründet bezeichnete.
Die Situation rund um Wondermind wurde durch interne Konflikte und Machtkämpfe gekennzeichnet, so der in der Klage erwähnte Cut-Artikel. Dies hat Berichten zufolge zur Instabilität des Unternehmens beigetragen. Auf seiner offiziellen Website beschreibt sich Wondermind als zugänglicher Raum für emotionale Erleichterung. Selena ist als Mitbegründerin aufgeführt, während ihre Mutter, Mandy Teefey, als Mitbegründerin und Chief Executive Officer erscheint. Die Website hat kürzlich Änderungen erfahren, wie durch Suchen über Google belegt.
Das Ergebnis könnte erhebliche Auswirkungen auf alle beteiligten Parteien haben, insbesondere angesichts des hochkarätigen Charakters des Falles und der erheblichen Investitionen.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden