Das mexikanische Ministerium für öffentliche Sicherheit (Segob) hat Mängel im Mechanismus zum Schutz von Menschenrechtsverteidigern und Journalisten anerkannt und die Kündigung des Vertrags mit RCU Sistemas, einem Unternehmen, das verdächtigt wird, Verbindungen zu politischen Persönlichkeiten innerhalb der Institutionellen Revolutionären Partei (PRI) zu haben, angekündigt. Die Entscheidung wurde während einer morgendlichen Pressekonferenz von Regierungssekretärin Rosa Icela Rodríguez am Freitag, den 21. August 2026, in Mexiko-Stadt getroffen. Rodríguez erklärte, dass das Ministerium auf Beschwerden über die Leistung von RCU Sistemas aufmerksam gewesen sei und das Unternehmen darüber informiert habe, dass seine Dienste bald eingestellt werden würden.
Sie betonte, dass Maßnahmen ergriffen werden. Sie bekräftigte, dass die Regierung Bedenken nicht ignoriert und weiterhin an Verbesserungen arbeitet. Der Schritt erfolgt angesichts von Berichten, dass Arbeitnehmer, die mit dem Schutzmechanismus verbunden sind, ihre Zahlungen nicht erhalten haben, was Fragen zur Wirksamkeit des Programms aufwirft.
Die jüngsten Vorfälle von Gewalt gegen Journalisten und die Morde an Kommunikationsfachleuten haben Rodríguez veranlasst, zu bekräftigen, dass die Bundesregierung die Meinungsfreiheit hochhält und offene Diskussionen zulässt. Sie stellte fest, dass der Mechanismus zwar einige Mängel aufweist, aber derzeit rund 3.000 Personen, darunter Menschenrechtsverteidiger und Journalisten, bedient. Täglich werden Beschwerden erhalten und bearbeitet, und sie betonte, dass es keinen Konsens unter den Bürgern gibt, dass Redefreiheit fehlt. Sie wies darauf hin, dass die Menschen über Radio, Fernsehen und andere Kanäle, die alle frei funktionieren, auf Nachrichten zugreifen können.
Rodríguez erwähnte auch, dass es zwar Probleme in bestimmten staatlichen oder lokalen Regierungen geben könnte, diese jedoch nicht repräsentativ für das Land als Ganzes sind. Die Sekretärin erklärte weiter, dass Morgenpressekonferenzen eine demokratische Übung sind, die es Journalisten ermöglicht, Fragen zu stellen und Behörden offen zu antworten, eine Praxis, die anderswo weltweit ungewöhnlich ist. Sie räumte ein, dass es Fehler im Mechanismus geben könnte und dass Anstrengungen unternommen werden, seine Verwaltung auf der Grundlage von Feedback zu verbessern. Die Regierung respektiert die Arbeit von Journalisten und erkennt die Herausforderungen an, denen sie gegenüberstehen, und behauptet, dass der Schutzmechanismus bei Erhalt von Beschwerden oder Anzeigen aktiviert wird.
Trotz dieser Zusicherungen bleibt die Situation umstritten. Einige Kritiker argumentieren, dass die fehlende Bezahlung der Arbeitnehmer die Glaubwürdigkeit des Programms untergräbt, während andere in Frage stellen, ob Content-Ersteller für einen solchen Schutz in Frage kommen sollten.
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