Der isländische Wirtschaftsverband (SA) und der Verband der Einzelhandels- und Dienstleistungsindustrie (SVÞ) haben die Wettbewerbsbehörde (SKE) für die Veröffentlichung von Berichten über Lebensmittelpreise und Energiemärkte kritisiert, die unbegründete Behauptungen enthalten. Sie argumentieren, dass diese Berichte trotz laufender Forschung und unvollständiger Daten starke Behauptungen über Marktverhalten, Produktion und mangelnden Wettbewerb enthalten. Die Verbände behaupten, dass sich die Berichte eher auf Annahmen als auf überprüfte Beweise stützen und fragen, ob die Ergebnisse vorherbestimmt waren, bevor die Marktteilnehmer die Möglichkeit hatten, sich zu äußern. Als Antwort erklärte der Direktor von SKE, Páll Gunnar Pálsson, dass die Berichte die Bedenken des Lebensmittel- und Landwirtschaftsinstituts (FÍB), der isländischen Agrargesellschaft (ÍAS) und anderer in Bezug auf die Auswirkungen der globalen Preisentwicklung auf die inländischen Energiepreise unterstützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert gegensätzliche Ansichten der Wettbewerbsbehörde (SKE) und der Industrieverbände (SA und SVÞ).



