Der Leiter der Polizeidirektion Dubrovnik-Neretva, Ivan Pavlicic, reagierte auf die Behauptungen des Bürgermeisters von Dubrovnik, Miroslav Frankovic, bezüglich des weit verbreiteten Konsums von Kokain innerhalb kroatischer staatlicher Institutionen. Frankovic behauptete, dass mindestens 10 Prozent der Mitarbeiter in Einrichtungen wie dem Parlament und den Gerichten Kokain konsumieren, lieferte jedoch keine Daten zur Untermauerung dieser Schätzung. Pavlicic erklärte, dass polizeiliche Aufzeichnungen keine signifikante Zunahme des Drogenkonsums in der Region in den letzten drei Jahren zeigen. Er wies darauf hin, dass innerhalb von zwei Jahren 700 Personen wegen Drogenvergehen administrativ gemahnt und 53 Personen strafrechtlich verfolgt wurden. Er betonte, dass die Beschlagnahmungen an der Grenze das Ergebnis langfristiger Ermittlungen und nicht von zufälligen Kontrollen seien, und nannte als Beispiel einen konkreten Fall, der den Sicherheitschef eines Nachtclubs betraf, auf den der Bürgermeister hingewiesen hatte. Pavlicic sprach sich auch zu einem kürzlichen Vorfall aus, bei dem ein Polizist Marihuana aus einem Bewahrungsraum gestohlen hatte, und betonte, dass die Behörde angemessen auf interne Verstöße reagiere.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Bericht stellt die gegensätzlichen Aussagen eines Politikers und eines Polizeibeamten neutral dar und weist ausdrücklich darauf hin, dass es keine Daten gibt, die die Behauptungen des Politikers belegen, während er gleichzeitig die statistische Widerlegung des Polizeibeamten detailliert beschreibt.


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