Sitzen Sie länger als 30 Minuten hintereinander? Eine neue Studie zeigt, warum das extrem gefährlich ist.
Eine neue Studie, die in der renommierten medizinischen Zeitschrift PLOS Medicine veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass mehr als 30 Minuten kontinuierliches Sitzen das Risiko eines vorzeitigen Todes durch Krebs signifikant erhöht. Die von einem Team der Universität Glasgow durchgeführte Forschung analysierte Daten von über 91.000 Teilnehmern, die Beschleunigungsmesser verwendeten, um ihre Bewegungsmuster objektiv zu verfolgen. Die Ergebnisse zeigen, dass längere Zeiträume der Inaktivität, insbesondere das Sitzen oder Liegen für mehr als 30 Minuten, entzündliche Prozesse auslösen, die Immunfunktion beeinträchtigen und die Blutzuckerregulierung stören, was alles eine günstige Umgebung für die Entwicklung von Krebszellen schafft. Diese Studie bestätigt frühere Forschungen, einschließlich einer Studie des MD Anderson Cancer Center aus dem Jahr 2020, die ähnlich sitzendes Verhalten mit erhöhter Krebssterblichkeit in Verbindung brachte.
Nach einer neuen Studie, die die Gefahren eines längeren sitzenden Verhaltens hervorhebt, ist das Sitzen für mehr als 30 Minuten in Folge ein außergewöhnliches Gesundheitsrisiko. Die Forschung, die von einem Team der Universität von Glasgow durchgeführt wurde, zeigt, dass selbst kurze ununterbrochene Sitzzeiten von etwas mehr als einer halben Stunde die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Todes durch Krebs erheblich erhöhen können.
Die Studie analysierte Daten von fast 91.000 Teilnehmern aus der UK Biobank, einer groß angelegten biomedizinischen Datenbank. Jeder Teilnehmer trug einen Beschleunigungsmesser, einen intelligenten Bewegungs-Tracker, der alle Bewegungen über einen Zeitraum von etwa 12 Jahren kontinuierlich aufzeichnete. Im Gegensatz zu früheren Studien, die sich auf selbst gemeldete Daten stützten, gewährleistete dieser Ansatz eine objektive Messung des körperlichen Aktivitätsniveaus. Die Ergebnisse wurden Anfang Juli 2026 in der renommierten medizinischen Zeitschrift PLOS Medicine veröffentlicht.
Die Forscher fanden heraus, dass eine kontinuierliche Sitzphase von mehr als 30 Minuten stark mit einer erhöhten Krebssterblichkeit verbunden war. Je länger jemand inaktiv war, desto höher wurde das Risiko.
Die Studie stellte auch fest, dass das Risiko nicht nur an die tägliche Sitzzeit gebunden war, sondern an die Dauer einzelner Inaktivitätsperioden. Sogar kurze Sitzblitze können zu schädlichen biologischen Veränderungen beitragen. Diese neueste Forschung stimmt mit früheren Warnungen von führenden onkologischen Institutionen überein.
Diese Studie, die in der Zeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA) Oncology veröffentlicht wurde, verfolgte 8.000 Teilnehmer mit Hilfe von Beschleunigungsmessgeräten und ergab, dass Personen, die ein sehr sesshaftes Leben führten, eine deutlich höhere Krebssterblichkeitsrate hatten als Personen, die regelmäßig körperlich aktiv waren.
Wenn man beispielsweise eine Stunde Sitzen durch leichte Aktivitäten wie Hausarbeiten oder langsames Gehen ersetzt, verringert sich das Krebssterblichkeitsrisiko um 12 Prozent. Moderate Bewegung wie z.B. 30 Minuten schnelles Gehen senkt das Risiko um 8 Prozent, während nur fünf Minuten intensive Aktivität wie Laufen es um 22 Prozent verringern können.
Einfache Maßnahmen wie zum Beispiel zu Fuß zu einem Wasserbrunnen oder eine schnelle Dehnung können dazu beitragen, den Kreislauf der Inaktivität zu durchbrechen und eine bessere allgemeine Gesundheit zu fördern.
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