Vincent Browne, der berühmte Bildhauer hinter ikonischen Werken wie Mr. Screen und dem Temple Bar Palm Tree, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Nach Angaben des Arts Council of Ireland starb Browne am 5. August in seinem Haus in Wicklow. Sein Tod wurde vom Rat bekannt gegeben, der feststellte, dass seine Beiträge zur irischen öffentlichen Kunst ein bleibendes Vermächtnis hinterlassen hatten. Browne's künstlerische Karriere umfasste Jahrzehnte, in denen er zahlreiche Skulpturen schuf, die zu Wahrzeichen in irischen Städten wurden. Zu seinen bekanntesten Werken gehört Mr. Screen, eine humorvolle und liebevolle Darstellung eines Kinobesitters.
Ursprünglich außerhalb des Screen-Kinos in der Hawkins Street in Dublin ausgestellt, blieb die Statue viele Jahre vor dem Abriss des Gebäudes im Jahr 2018 dort.
1947 in Dublin geboren, absolvierte Browne eine formale Ausbildung am National College of Art and Design in Dublin und später an der renommierten Jan Van Eyck Academy in den Niederlanden. Diese Erfahrungen trugen dazu bei, seinen unverwechselbaren Stil zu gestalten und Handwerkskunst mit einem tiefen Verständnis des öffentlichen Raums zu verbinden. Im Laufe der Zeit erlangte er Anerkennung für seine Fähigkeit, Skulpturen zu schaffen, die sowohl bei lokalen Gemeinschaften als auch bei einem breiteren Publikum in Resonanz waren.
Darüber hinaus erhielt er mehrere Stipendien und Auszeichnungen des Arts Council und des Außenministeriums, was seine Stellung in der irischen Kunstwelt unterstrich. Seine Arbeiten wurden in Einzelausstellungen an Institutionen wie der Castletymon Library und der Blanchardstown Library ausgestellt, während er auch an Kollaborationsausstellungen teilnahm, darunter die Sculpture in Context-Gruppenausstellung im National Botanic Gardens in Dublin im Jahr 2002. Browne war Gründungsmitglied von Aosdána, einer angesehenen Vereinigung, die Künstler ehrt, die wesentlich zur kulturellen Landschaft Irlands beitragen.
Seine Mitgliedschaft in Aosdána spiegelte nicht nur seine technischen Fähigkeiten wider, sondern auch seinen Einfluss auf die Gestaltung der öffentlichen Wahrnehmung von Kunst im Alltag. Politische Persönlichkeiten und Künstlerkollegen haben ihr Beileid ausgedrückt. Seine Hommage hob hervor, wie die Statue zu einem nostalgischen Symbol für viele Dubliner geworden war. Andere Tributen haben die emotionale Verbindung betont, die Menschen gegenüber seinen Werken empfanden, insbesondere gegenüber denen, die Momente des täglichen Lebens oder historische Bedeutung einnahmen.
Während die Öffentlichkeit weiterhin über sein Werk nachdenkt, wird das Vermächtnis seiner Skulpturen, von denen viele zentral für die städtischen Landschaften sind, als Zeugnis für sein Talent und sein Engagement für die öffentliche Kunst bestehen bleiben.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden