Eine Studie von Forschern, die als Tauchprofis und Meereswissenschaftler Tausende von Stunden unter Wasser verbrachten, ergab, dass Freizeittaucher Korallenriffe häufig berühren oder beschädigen, oft unbeabsichtigt. Beobachtungen von 732 Tauchern in Indonesien und den Philippinen ergaben, dass Taucher das Riff ungefähr alle vier Minuten berührten, wobei über 40% dieser Kontakte sichtbare Schäden verursachten, wie z. B. gebrochene Korallen oder Ablagerungen von Sedimenten. Viele Taucher glaubten, dass sie überdurchschnittlich in ihrer Fähigkeit waren, den Kontakt mit dem Riff zu vermeiden, aber ihre Selbsteinschätzung war im Vergleich zu tatsächlichen Beobachtungen signifikant falsch. Diese Diskrepanz stimmt mit dem Dunning-Kruger-Effekt überein, bei dem Personen mit niedrigeren Fähigkeiten dazu neigen, ihre Fähigkeiten zu überschätzen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie über die Umweltauswirkungen des Tauchens, die sich auf die unbeabsichtigten Schäden an Korallenriffen konzentriert.






