Wissenschaftler haben herausgefunden, dass verschiedene Arten von Training bei der Bewältigung spezifischer gesundheitlicher Risiken im Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom effektiver sein können. Eine umfassende Überprüfung, die in der Zeitschrift iScience veröffentlicht wurde, analysierte Daten aus 53 randomisierten kontrollierten Studien mit fast 3.000 Erwachsenen mit metabolischem Syndrom. Die Forschung ergab, dass keine einzige Form der Bewegung in allen Aspekten der Erkrankung konsequent andere übertrifft. Stattdessen zeigten verschiedene Trainingseinheiten unterschiedliche Wirksamkeitsgrade, abhängig von dem spezifischen Gesundheitsproblem, das angesprochen wurde.
Die Studie folgte einer umfangreichen Analyse von Daten aus klinischen Studien und untersuchte eine breite Palette von Trainingsmodalitäten, darunter Aerobic-Aktivität, Widerstandstraining, Yoga, Tai Chi, Qigong und verschiedene Formen des High-Intensity-Intervalltrainings (HIIT). Die Forscher fanden heraus, dass die Kombination von Aerobic- und Widerstandstraining die deutlichsten Vorteile bei der Verringerung des Taillenumfangs, des Body-Mass-Index und der Verbesserung der Lipidprofile und des Blutzuckerspiegels hatte.
Im Gegensatz dazu zeigten Praktiken, die Bewegung mit Atemkontrolle und geistiger Konzentration integrieren, wie Tai Chi und Qigong, bemerkenswerte Verbesserungen des HDL-Cholesterins und des systolischen Blutdrucks. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass leichtere Körper-Geist-Übungen einzigartige Vorteile für Personen bieten könnten, die die kardiovaskuläre Gesundheit verbessern und stressbedingte Stoffwechselfaktoren bewältigen möchten.
Diese Unterscheidung unterstreicht, wie die Intensität und Struktur des Trainings die Auswirkungen auf die Symptome des metabolischen Syndroms erheblich beeinflussen können. Das metabolische Syndrom, das durch eine Reihe von Risikofaktoren wie erhöhten Blutdruck, hohen Blutzucker, zentrale Fettleibigkeit und abnormale Lipidwerte gekennzeichnet ist, ist zu einem globalen Problem der öffentlichen Gesundheit geworden. 54 Milliarden Erwachsene weltweit sind von der Erkrankung betroffen.
Während es pharmazeutische Interventionen zur Behandlung einzelner Komponenten des metabolischen Syndroms wie Bluthochdruck oder Hyperglykämie gibt, betont die Studie, dass Bewegung als ergänzendes Werkzeug für ein ganzheitliches Management dienen kann. Die Forscher argumentieren, dass die aktuellen Richtlinien oft einen allgemeinen Ansatz für körperliche Aktivität empfehlen, der möglicherweise nicht optimal auf die verschiedenen Manifestationen des Syndroms abzielt.
Für Personen mit metabolischem Syndrom bietet die Forschung Hoffnung, dass gezielte Trainingseinheiten sinnvollere gesundheitliche Verbesserungen bewirken könnten.
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