Die Schweizer Grafikdesignerin Warja Lavater, die 1937 das ikonische Drei-Schlüssel-Logo für UBS schuf, ist seit ihrem Tod im Jahr 2007 trotz ihres bedeutenden Beitrags zur Schweizer Designgeschichte weitgehend vergessen. Lavaters Arbeit erstreckte sich über das UBS-Logo hinaus, einschließlich Designs für öffentliche Räume wie die Wasserwerke von Zürich und einer 100 Meter langen visuellen Erzählung für die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit im Jahr 1958. Ihr innovativer Ansatz, Geschichten durch abstrakte Symbole zu erzählen, wie in ihren "Leporellos" oder ausklappbaren Büchern, zeigte ihre einzigartige visuelle Sprache. Trotz ihrer Leistungen blieb sie zu Lebzeiten relativ unbekannt, teilweise aufgrund ihrer Zurückhaltung, Anerkennung zu suchen. Jetzt wollen ihre Tochter Cornelia Hesse-Honegger und die kulturelle Vermittlerin Edith Eicher ihr Vermächtnis durch eine umfassende Monographie mit Details ihres Lebens und ihrer Arbeit wiederbeleben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf die künstlerischen und kulturellen Beiträge von Warja Lavater und hebt ihre Rolle als wegweisende Grafikdesignerin hervor.






