Eine Untersuchung der britischen Polizei hat zur Verhaftung einer ehemaligen Teilnehmerin der Reality-TV-Show "Married at First Sight UK" unter dem Verdacht der Vergewaltigung geführt. Der Fall entstand aus einer von Journalisten geführten Untersuchung, die von der BBC im Mai ausgestrahlt wurde und die Vorwürfe sexueller Gewalt während der Dreharbeiten der Show enthüllte. Drei weibliche Teilnehmerinnen, die anonym blieben, beschuldigten das Produktionsteam, sie nicht vor Missbrauch durch männliche Stars zu schützen. Infolgedessen wurde die Show vorübergehend ausgesetzt, und Channel 4, der Sender, leitete interne Überprüfungen ein und sah Führungskräfte abreisen. Helena Kennedy, eine Rechtsanwältin, verurteilte das Programm als eine "gefährliche" Form von TV-Missbrauch, der durch Ratings getrieben wird, und forderte seine dauerhafte Entfernung.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel wird das Problem als ein systematisches Versagen der Medienregulierung dargestellt und die Kritik einer juristischen Autorität (Helena Kennedy) gegen den ausbeuterischen Charakter der Serie hervorgehoben.






